Eine Million Kilowattstunden pro Jahr

Carsten Hettwer und Siegbert Hahnefeld unterzeichneten den Stromliefervertrag für das neue Schwimmbad Wasserwelt. (Foto: G. Gosewisch)

Stromliefervertrag für Wasserwelt unterzeichnet

Langenhagen (gg). Prognostiziert ist beim Betrieb des neuen Schwimmbads Wasserwelt, das Anfang Oktober eröffnet werden soll, ein Stromverbrauch von einer Million Kilowattstunden. Nach einer öffentlichen Ausschreibung haben die Stadtwerke Garbsen den Zuschlag für die Lieferung erhalten, setzten sich gegen fünf Mitbewerber durch. Einen entsprechenden Vertrag, Laufzeit 30 Monate, unterzeichneten Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Betriebs, und Siegbert Hahnefeld, Geschäftsführer der Stadtwerke Garbsen. Die Zuverlässigkeit des Stromlieferanten und die Garantie der regenerativen Stromerzeugung (Wasserkraft) betonte Carsten Hettwer ausdrücklich. Entscheidendes Merkmal für den Zuschlag sei jedoch der Preis gewesen: 3,2 Cent pro Kilowattstunde netto. Die üblichen Aufschläge für Netzentgelte, staatliche Umlagen, Stromsteuer und weiteres summieren sich dann zu einem Endpreis im Bereich von 15 bis 17 Cent pro Kilowattstunde netto. „Der größte Stromverbraucher wird die Pumpe für die Wasserrutsche sein“, sagt der städtische Projektleiter Erik Bedijs, Bad-Geschäftsführer. Der Vertriebsabsatz der Stadtwerke Garbsen liegt nach Auskunft von Siegbert Hahnefeld bei 130 Millionen Kilowattstunden. Zur Hälfte wird diese Menge von Privathaushalten verbraucht, die andere Hälfte geht in die Garbsener Gewerbegebiete. Der Wasserwelt-Betrieb wird mit einer BHKW-Anlage ausgestattet sein und daher auch selbst produzierten Strom verbrauchen. Ein Monitoring der Lastprofile soll mit dem Betriebsbeginn erfolgen, um den Verbrauch genau einordnen zu können.