Eine nachhaltige Lesekultur

Teilnehmer aus Integrationskursen trugen eigene Texte zum Thema "Alte Heimat – neue Heimet" vor.

Integrativer Charakter bei Vorlesetag in Langenhagen

Langenhagen. Am vergangenen Freitag, 16. November, war zum siebten Mal bundesweiter Vorlesetag (www.vorlesetag.de), an dem sich auch die Stadt Langenhagen [bereits zum vierten Mal] beteiligte. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Friedhelm Fischer fanden im Stadtzentrum sowie an zahlreichen Kindertagesstätten und Schulen Lese- und Vorlese-Aktionen statt.
Nach Angaben von VHS-Programmbereichsleiter Bernd Blauert-Segna soll mit diesen Aktionen das Vorlesen als zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Lesekultur gestärkt und gefördert werden. Dies sei gerade wegen der ständigen Verfügbarkeit und Nutzung digitaler Medien von wachsender Bedeutung.
Im "VHS-Treffpunkt" las zunächst unter dem Titel „Die Deutschstunde“ der Literaturwissenschaftler und Theaterpädagoge Martin Drebs aus „So zärtlich war Suleyken“ von Siegfried Lenz. Anschließend trugen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutsch-Integrationskursen eigene Texte zum Thema „Alte Heimat – neue Heimat“ vor.
Den Abschluss der VHS-Aktionen zum Vorlesetag bildete die französische Deutsch-Lehrerin mit einer satirischen Lesung aus „Ich bin gespannt wie gekochtes Gemüse“ und thematisierte damit die gelegentlichen Widrigkeiten der deutsch-französischen Freundschaft.
Bernd Blauert-Segna zeigte sich mit der Gesamtbeteiligung am Vorlesetag sehr zufrieden.