Eine Plattform für die Nachbarn

Wollen die Wohnqualität im Viertel steigern: Claudia Koch und Karl Heinz Range. (Foto: O. Krebs)

Neuer Verein geht im Quartierstreff in Wiesenau an den Start

Langenhagen (ok). Die Plattform ist größer, niedrigschwelliger, viele Bürgerinnen und Bürger sollen zum Mitmachen animiert werden. Starten soll das Projekt „Wohnen in Nachbarschaften“ bei der KSG Hannover, wie es etwas sperrig mit vollem Namen heißt, im Quartierstreff in Wiesenau, aber auf andere Standorte in der Region ausgedehnt werden. Feststehende und sich immer wiederholende Programmpunkte soll es nicht geben; jeder, der möchte, kann sich gern beteiligen. Karl Heinz Range, Geschäftsführer der Kreissiedlung Hannover (KSG) will die soziale Arbeit in das Gesamtkonzept der KSG einbinden, nicht nur „in Steinen machen“. Es müsse ein räumliches Angebot für die Begegnung geben, das Alt und Jung gleichermaßen anspricht, generationenübergreifend angelegt ist. Für Claudia Koch, die den Quartierstreff an der Freiligrathstraße leitet, ist die Vernetzung inhaltlich sehr wichtig, das Vertrauen der Menschen müsse da sein. Beitragsfpormulare gibt es übrigens demnächst im Quartierstreff; der Beitrag ist mit zwei Euro überschaubar. Auch eine Ermäßigung aus finanziellen Gründen ist möglich; Kinder und Jugendliche als Mitglieder durchaus willkommen. Die Menschen sollen in den Verein kommen, weil es um ihre, um nahe Themen geht. Themen, die nicht festgeschrieben sind und im Laufe der Zeit durchaus mal variieren können. KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range: „Das gegenseitige Sichkennenlernen ist leider verloren gegangen. Wechselseitige Unterstützung fehlt oft, Vertrauen muss wieder aufgebaut werden.“ Mit einem Nachbarschaftsverein soll auch die Wohnqualität im Quartier gesteigert werden. Denn das Motto heißt ja schließlich "Glücklich in Wiesenau".