Eine rundum fröhliche Schützen-Party

Die Majestäten (Dritte und Vierte von links): Jugendkönigin Marlen Swoboda, Königin Barbara Nitsche und ganz rechts König Ralf Wagner. Die Königsscheiben werden von Schützenkameraden gehalten. (Foto: K. Raap)

Engelbosteler feierten wieder mit geändeten Konzept

Engelbostel (kr). Sehr zufrieden zeigte sich Vereinsvorsitzender Rolf Vogt mit dem Verlauf des zweitägigen Schützenfestes: „Unsere große Schützenparty bei Luhmann war gut besucht auch von Nicht-Schützen, die Stimmung war bestens und unsere Festwirtin Ramona Mörke führte hervorragend Regie.“ Das Konzept, auf ein eigenes Festzelt zu verzichten und in Gaststätten zu feiern, habe sich erneut bewährt. Pech hatten die Veranstalter, dass die Kapelle, die fest zugesagt hatte, kurzfristig absagte. Doch die Schützen sorgten kurzerhand für die Wiederbelebung ihres Musikcorps. Sie holten ihre Instrumente und starteten neu. Dafür gab es reichlich Applaus von den anderen Vereinsmitgliedern. Später sorgte „DJ“ Jürgen mit seinem vielseitigen Programm für Musik für jung und alt. Und um Mitternacht war die Party noch längst nicht beendet. Am Sonntag trafen sich Schützen und Gäste zum traditionsreichen Spargelessen bei Tegtmeyer im Hotel Zum alten Krug. Nach dem famosen Essen standen noch einige Ehrungen auf dem Programm. Für 14 Uhr hatten die Schützen Stellung für den Ausmarsch bezogen, um bei Schützenkönigin Barbara Nitsche und König Ralf Wagner die Scheiben aufzuhängen. Für flotte Musik sorgte das gut aufgelegte Musikcorps Alt-Garbsen. Der Ablauf stockte, als zum Transport der Schützen zum König in Stelingen der gecharterte Bus nicht erschien. Nach einigen Telefonaten sprang der Treckerclub Engelbostel mit Fahrzeug und Planwagen ein. Als Fahrer erklärte sich spontan Philipp Nordmeyer bereit, der wie berichtet den zweiten Platz beim Königsschießen belegt hatte. Nicht zu vergessen: Beim Aufhängen der Königsscheiben war Rainer Prendel wieder in Hochform. Als Scheibenkieker sorgte er mit allerlei „Dönekens“ für beste Laune.
Ein Punkt an den zwei Tagen Schützenfest stieß Vereinsvorsitzenden Rolf Vogt doch gewaltig auf: „Ich bin sehr unzufrieden mit der Sicherung der Ausmärsche. Bei den Barken vermißt man oft die richtigen Straßenverkehrszeichen und an Landesstraßen fehlt die versprochene Präsenz von Polizeibeamten.“ Er habe das Gefühl, dass die Verantwortung für die Sicherheit auf den Verein übertragen werde.