Eine Schule für blinde Kinder in Indien

Helfen in Regionen, wo es nötig ist: Matthias Kleczka, Reinhard Kluge, Geschäftsführer B & M, Lothar Auge, Schatzmeister bei Vita und Alexander Machill. (Foto: O. Krebs)

1.000 Euro aus Baustoff-Wettbewerb für Verein Vita

Langenhagen (ok). Erst beschränkte sich die Hilfe auf Brasilien, später kam auch noch Indien hinzu. So hieß der 1993 gegründete Verein, der aus der Arbeit der katholischen Zwölf-Apostel-Gemeinde entstanden ist, zunächst Brasilienhilfe, bevor er 1999 in Vita umbenannt worden ist. In all den Jahren ist für die Kinder und Jugendliche in den Entwicklungsländern eine ganze Menge erreicht worden. Drei Kinderhäuser sind in Brasilien errichtet worden. "Das Geld kommt direkt bei denen an, die es dringend brauchen", sagt der stellvertretende Vorsitzende Matthias Kleczka. Über den Geistlichen Ignatius D'Souza kam in dessen Langenhagener Zeit dann der Kontakt nach Indien zustande, für 430.000 Euro baute der Verein eine Blindenschule im indischen Lucknow. Insgesamt hat der Verein 1,5 Millionen Euro investiert. Die Schule bringe unheimlich viel für das Selbstbewusstsein der Kinder, die in dem Land oft wie Aussätzige behandelt würden. Einer der Vereinsmitglieder ist auch Alexander Machill, Geschäftsführer der Firma drytec Innenausbau. Der gelernte Tischlermeister hat beim so gennannten "B & M-Award" in der Kategorie Bauelemente gewonnen und ein Preisgeld von 500 Euro eingeheimst. das für soziale Projekte verwendet werden soll. Hinter den Buchstaben B & M verbirgt sich das Unternehmen Baustoff Metall. Geschäftsführer Reinhard Kluge hat nochmal 500 Euro draufgepackt. Die 1.000 Euro gehen an den Verein Vita, der schon ein nächstes großes Projekt in Indien angeschoben hat. In Bareilly im Norden des Landes wird eine weitere Blindenschule gebaut.