Eine verschmelzende Einheit

Versenkten die Kupferkapsel: Bürgermeister Friedhelm Fischer (links) und Gundlach-Geschäftsführer Markus Böger.Foto: O. Krebs

Grundsteinlegung für Gebäudekomplex am Kaltenweider Platz

Kaltenweide (ok). Grundsteinlegung für die „Schokolade vom Weiherfeld“, wie Markus Böger, Geschäftsführer des Bauunternehmens Gundlach, den sechs Meter breiten und 100 Meter langen Geschäftskomplex etwas scherzhaft bezeichnete. Wie ein Riegel schließt sich das Gebäude nahtlos an die Rückseite des Fachmarktzentrums, das vor gut zwei Jahren fertiggestellt wurde, an soll das Angbot ergänzen. Und der Branchenmix garantiert nach Aussage Bögers eine „gute, verschmelzende Einheit“, werde das „Weiherfeld mit Leben füllen“. So werde zunächst einmal die medizinische Versorgung im Neubaugebiet und damit auch in ganz Kaltenweide entscheidend verbessert, mit Allgemein-, Frauen-, Kinder- und Tierarzt ließen sich gleich vier verschiedene Fachrichtungen nieder. „Wir hoffen auf weiterePraxen“, so Böger, der auf synergetische Effelkte setzt. 40 Prozent der insgesamt 1.250 Quadratmeter in dem dreigeschossigen Gebäude seien bereits vermietet, weitere 30 Prozent in Angriff genommen – unter anderem zieht ein Friseursalon aus dem Nachbarhaus um, ein Laden mit Kinderspielzeug wird kommen. „Wir sind auch noch in Verhandlungen mit einer Postagentur mit Kiosk und einem kleinen Café Bistro“, so Böger. Auch Bürgermeister Friedhelm Fischer sieht mit dem Gebäudekomplex einen weiteren wichtigen Einzelaspekt der Gesamtbebauung erfüllt. Mitte des kommenden Jahres – angepeilt wird für die Fertigstellung des 2,5-Millionen-Projektes Mai 2011 – sollen die Kaltenweider ein ganzes Paket an Dienstleistungen vor Ort geboten bekommen und nicht mehr in entferntere Ortsteile fahren müssen. Damit werde man auch dem stetigen Bevölkerungswachstum im Norden Langenhagens gerecht, mittlerweile lebten in ganz Kaltenweide 6.382 Einwohnerinnen und Einwohner, 3.500 davon im Weiherfeld. Und was ganz Langenhagen angeht, wird laut Friedhelm Fischer bald die 52.000-Einwohner-Marke geknackt. Bedarf sei also im Weiherfeld noch reichlich vorhanden, im Frühjahr kommenden Jahres werde dann das nächste Baufeld in Angriff genommen. Und: Bürgermeister Fischer verspricht, dass nach der Fertigstellung dieses Bauprojektes der Endausbau des Umfeldes in Angriff genommen werde.