Eine wahrhaft visionäre Idee

Eifrig wurden die ersten Runden auf den umgebauten Drahteseln gedreht. (Foto: S. Wallentin)

Abschluss des Do-it-Projekts der Bürgerstiftung mit umgebauten Fahrrädern

Langenhagen (ok). Sie lernen Metallkunde und Bearbeitung in Theorie und Praxis, aber natürlich auch Teamarbeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und auch Engagement. Alles Faktoren, die später im Beruf wichtig sind. Jetzt ist der Abschluss des diesjährigen Do-it-Projekts Technik der Bürgerstiftung Langenhagen gefeiert worden. Dieses Mal sind unter der Regie des Projektleiters Wolfgang Reichel Fahrräder umgebaut worden, da sich die Jugendlichen in diesem Alter noch damit identifizieren können und noch keinen Führerschein haben. Entstanden sind einige futuristisch anmutende Fortbewegungsmittel: ein Tandem, ein Tridem, ein Fahrrad mit Beiwagen für den Hausmeister der Eilers-Werke, ein Doppelfahrrad mit zwei zusammenhängenden Rädern nebeneinander, ein Hopserrad mit verschobener Achse sowie ein motorisiertes Fahrrad. Außerdem hatten die Schüler zehn "normale" Fahrräder wieder auf Vordermann gebracht, die jetzt bei der Abschlussveranstaltung versteigert worden sind. Zusammengekommen sind für die Bürgerstiftung insgesamt 340 Euro. Die Fahrräder wurden zuvor von Fahrradhändlern, dem Hausmeister der Eilers-Werke und weiteren Privatpersonen spendiert. Das Projekt mit den Förderschülern läuft im nächsten Schuljahr weiter. Das genaue Thema stehe zwar noch nicht fest, vorstellbar sei aber die Konstruktion von Lastenfahrrädern mit großen Transportflächen, erläuterte Wolfgang Reichel. Die Schulleiterin der Pestalozzischule, Ursula Borkowski, betonte die Wichtigkeit des Projekts, was die Chancen für Förderschüler, einen Ausbildungsplatz zu bekommen und einen Beruf zu ergreifen, erhöhe. Sie lobte die Idee des Projekts als visionär.