Eine Wohngemeinschaft für Senioren

Pflegedienstleiterin Christiane Pawlow (rechts) führte am Tag der offenen Tür durch das helle, farbenfrohe und freundliche Haus.Foto: O. Krebs

Margeritenhof will in Kaltenweide ankommen

Kaltenweide (ok). Besucherin Dagmar Janik brachte es auf den Punkt: "Das ist hier ja wie eine Wohngemeinschaft für Senioren", geriet sie bei der Einweihung des Margeritenhofes am Kaltenweider Platz fast in Schwärmen. Aber in der Tat: Was das Ambiente angeht, so unterscheidet sich die Senioreneinrichtung am S-Bahnhof wohltuend von vielen anderen ihrer Art." Die Ausstrahlung macht es aus, der Mensch soll im Mittelpunkt stehen, Qualität gehe vor Quantität. Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr machte in seiner kurzen Rede deutlich, dass solch eine Einrichtung in Kaltenweide gefehlt habe, lange hätten die politisch Verantwortlichen für solch eine Einrichtung gekämpft. Er könne sich durchaus vorstellen, dass auch der Ortsrat mal zu einer Sitzung in den Margeritenhof mitten in Kaltenweide komme. Auch Rolf Specht vom Investor "Residenzgruppe Bremen" betonte, dass solch eine Pflegeeinrichtung in Kaltenweide gefehlt habe, die Menschen eben in der Nähe ihrer alten Heimat bleiben möchten. Und das sei hier eben eine "Einrichtung der vielen Generationen", in der es viele Möglichkeiten gebe. Mathias Hennecke, Geschäftsführer der "Care Conzept Seniorendienste"sagte, dass das Gebäude erst die Pflicht sei, mit der inhaltlichen Ausfüllung die Kür angegangen werde. "Wir finden für jeden Bewohner passgenaue Konzepte", versprach Hennecke, für seine Mitarbeiter und ihn stünde die ständige Weiterentwicklung im Vordergrund. Ein Schwerpunkt soll die Arbeit mit Demenzkranken sein; es werden deshalb noch so genannte biographische Altersgegenstände wie Kaffeemaschine oder altes Radio gesucht, die gern im Margeritenhof abgegeben werden können.