Eine Wohnsiedlung in Bewegung

Die Nachbarschaft des Haberecks traf sich zum 50-jährigen Bestehen der Siedlung. (Foto: L. Schweckendiek)

Das Habereck feierte 50-jähriges Bestehen

Langenhagen. Die 74 Bewohner des Haberecks kamen zusammen, um das 50-jährige bestehen der Häusersiedlung zu feiern und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken. „Seit einigen Jahren treffen wir uns zu den runden Geburtstagen des Haberecks immer bei einem Nachbarn. Wir erhalten so das Miteinander in der Siedlung. Viel zu oft kommt es vor, dass Leute an ihren Nachbarn im Auto vorbei fahren und sie nicht erkennen - bei uns soll so etwas nicht vorkommen. Wir haben hier die Möglichkeit, die neuen Nachbarn kennen zu lernen und mit den Alten mal wieder auf einen Kaffee zusammen zu kommen. Dabei stellen wir zu jedem Jubiläum fest, dass unsere Gemeinschaft bunter wird. Es kommen mehr junge Familien hinzu, Kinder, die uns hier ein bisschen aufmischen“, erzählte Heinz Elsner, der gemeinsam mit Detlef Niemeyer das Fest in diesem Jahr auf die Beine stellte. Neue und alte Nachbarn nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Auch Gerda Faber, die seit Baubeginn in der Siedlung lebt, genoss den Tag unter Nachbarn. Sie sagte: „Gemeinsam mit meinem Mann waren wir damals die zweite Familie, die in das Habereck zog. In dem neu gebauten Haus, das wir damals bezogen, wohne ich heute noch. Natürlich hat sich zwischenzeitlich vieles verändert. Ich bin in eine Baustelle gezogen, die erst im Laufe der Jahre fertiggestellt wurde. Heute ist die Siedlung fertig und viele Leute haben an ihren Häusern einiges umgearbeitet. Anbauten und neue Anstriche haben fast allen Häusern hier gut getan.“ Die Nachbarschaft habe ihr aber schon immer gut gefallen, mit vielen verstehe sie sich nach wie vor sehr gut, erzählte Gerda Faber weiter. „Als wir hier ankamen wollte ich am liebsten jeden Tag wieder ausziehen. Der ständige Lärm der Baustelle und der Fluglärm dazu waren für mich unerträglich. Heute möchte ich um nichts auf der Welt meinen Wohnort tauschen. Ich fühle mich mit den Menschen um mich herum in dieser Siedlung zuhause.“