Einsatz für mehr Solidarität

Für die AWO engagiert sind (von links): Wilhelm Schmidt, Präsident der AWO, Marco Brunotte, Ministerpräsident Stephan Weil, Gudrun Mennecke und Walter Richter, Vorstandsvorsitzender des AWO Bezirks Hannover.

Marco Brunotte und Gudrun Mennecke bei der AWO

Langenhagen. Mit 21 Delegierten und Gästen war der AWO Bezirksverband Hannover bei der Bundeskonferenz der Arbeiterwohlfahrt in Wolfsburg vertreten. Aus Langenhagen nahmen Gudrun Mennecke und Marco Brunotte als Delegierte an der Konferenz teil; beide sind SPD-Ratsmitglieder in Langenhagen. Gudrun Mennecke ist Vorstandsmitglied der AWO Region Hannover und Marco Brunotte Präsident des AWO Bezirks Hannover.
„Drei ereignisreiche Tage Bundeskonferenz mit vielen engagierten und zukunftsweisenden Beschlüssen für die zukünftige Verbandsarbeit und beeindruckenden Reden von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil liegen hinter uns“, sagt Marco Brunotte zum Abschluss der AWO-Bundeskonferenz.
Ministerpräsident Stephan Weil forderte in seiner überzeugenden Rede die Gebührenfreiheit für Kindertagesstätten in Niedersachsen und begegnet damit einer der zentralen Forderungen der AWO. „Bildung ist ein ganz zentraler Baustein zur Herstellung einer chancengerechten Gesellschaft. Deshalb fordert die AWO die Kostenfreiheit aller öffentlichen Bildungsangebote von der Krippe bis zur Hochschule“, erklärt der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler, stellt jedoch zugleich klar: „Kostenfreiheit darf aber nicht zu Lasten der Qualität gehen, deshalb muss es darum gehen, die Qualität von Bildungsangeboten zu sichern.“
Sozialpolitische Beschlüsse gegen Altersarmut, für gute und kostenfreie Bildung und zur Bekämpfung von Rechtsextremismus wurden verabschiedet. Im Bereich der Verbandspolitik verabschiedete die Bundeskonferenz den Beschluss „Die AWO für Vielfalt“. „Die Arbeiterwohlfahrt ist überzeugt, dass es für die Entwicklung der Gesellschaft im 21. Jahrhundert eine gezielte Politik der Vielfalt braucht“, erklärt Marco Brunotte. Dabei gehe es vor allem um die Wertschätzung von Vielfalt. Umgesetzt werden soll dies, indem der Verband durch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Interessensvertretungen erörtert, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Menschen in ihrer Vielfalt an die Einrichtungen und Dienste der Arbeiterwohlfahrt haben.