Einschätzung der Sicherheit

Elke Zach und Marco Brunotte werfen einen Blick auf die Kommunikationseinrichtungen der Wache und lassen sich von der Beamtin Stefanie Kurrat in die Funktionsweise des Digitalfunks einweihen; Kommissariatsleiter Andreas Alder (rechts). (Foto: D. Lange)

SPD-Politiker informieren sich über Polizeialltag

Langenhagen (dl). Die Arbeit der Langenhagener Polizei, deren personelle Ausstattung und die Beurteilung der aktuellen Sicherheitslage aus der Sicht der Ordnungshüter waren Fragen, über die zwei SPD-Vertreter mit dem Leiter des Polizeikommissariats an der Ostpassage, Andreas Alder, sprachen. Er sieht die Sicherheit in Langenhagen grundsätzlich als gewährleistet und begründet dies mit den bislang erfolgreichen Präventionsbemühungen seitens der Polizei. Dies habe sich bewährt und bemerkbar gemacht in Langenhagen und maßgeblich zu dem guten Ruf der Sicherheitskräfte beigetragen. „Die Menschen haben Vertrauen zu ihrer Polizei“, sagte Kommissariatschef Andreas Alder. Die genauen Zahlen dazu werden in der demnächst erscheinenden polizeilichen Kriminalstatistik veröffentlicht. Für Marco Brunotte, Sprecher für Justizvollzug in der SPD-Fraktion des niedersächsischen Landtags, und Elke Zach, SPD-Regionsabgeordnete und in der Flüchtlingsarbeit aktiv, stand insbesondere die Situation und der Sicherheit in den Flüchtlingsunterkünften im Fokus. Die Arbeit des Präventionsrats und der Kontaktbeamten laufe ausgesprochen reibungslos, stellten sie fest. Das schaffe Vertrauen bei den Flüchtlingen und erleichtere die Integration, versicherte Marco Brunotte, „Wir möchten darüber hinaus aber auch die Werte und Regeln im Sinne des Gemeinwohls vermitteln“. Zur besseren Koordination der Zusammenarbeit plant die Polizei eine genaue Übersicht aller Einrichtungen in Langenhagen, die in der Flüchtlingsarbeit tätig sind. „Allein in der Willkommensgruppe sind es schon etwa 200 aktive ehrenamtliche Helfer“, sagte Elke Zach. Die Kirchen, etliche Vereine und eine große Anzahl Langenhagener Bürger, die sich in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagieren, seien an vielen Stellen in der Flüchtlingsarbeit aktiv.