Einzigartig in Norddeutschland

Die Ice Lions fürchten um die Zukunft "ihrer"Eishalle. (Foto: O. Krebs)

Para-Eishockeyspieler fürchten Schließung der Eishalle

Langenhagen (ok). In der jüngsten Ratssitzung und in einem offenen Brief an Bürgermeister Mirko heuer haben die Ice Lions Langenhagen ihrem Ärger richtig Luft gemacht, deutlich gemacht, das die Langenhagener Eishalle die einzige in Norddeutschland ist, die internationalen Para-Eishockey-Standards entspreche. Die Eisfläche kann ebenerdig betreten werden. Die Eishalle in Langenhagen sei der deutsche paralympische Trainingsstützpunkt des deutschen Para-Eishockeys. Mindestens dreimal im Monat kommen die besten Para-Eishockey-Spieler aus Norddeutschland hier zusammen. Außerdem gibt es eine inklusive Laufschule. Hintergrund der Sorgen: Die Stadt hat den Vertrag mit der Betreibergesellschaft gekündigt; es gibt zwar zwei potenzielle Investoren, aber noch ist nichts unterschrieben. In wenigen Stunden sind 222 Unterschriften bei einer gemeinsamen Aktion von Ice Lions, Lady Scorpions und Langenhagen Razorbacks zusammengekommen, außerdem hat der Sozialverband Deutschland seine Unterstützung zugesagt. Bürgermeister Mirko Heuer bestätigte in der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Langenhagen, dass er bereits seit Februar mit den aktuellen Betreibern im Gespräch sei, es zwei Interessenten als Investoren gebe. Für den September kündigte er eine Drucksache an, die dann am 25. September in der nächten Ratssitzung beraten werden soll. Ein schwacher Trost: Für die Monate August und September fallen beim SC Langenhagen keine Mitgliedsbeiträge in Höhe von jeweils 56 Euro an.