EL plant geförderten Wohnungsbau an vier Standorten

Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen auf 3.650 Quadratmetern

Langenhagen (ok). Stöckener Straße, Alt-Engelbostel, Elbeweg/Kurt-Schumacher-Allee und Bauernpfad – was haben diese vier Standorte in Langenhagen gemeinsam? Überall plant die Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL) geförderten Wohnungsbau auf Grundlage der Machbarkeitsstudie eines Architekturbüros mit Kostenschätzungen. Die Grundstücke sollen so optimal wie möglich zugeschnitten sein; die Pläne sind jetzt im Aufsichtsrat vorgestellt worden. Während es im Elbeweg und an der Kurt-Schumacher-Straße schon Bebauungspläne gibt, handelt es sich am Bauernpfad und in Alt-Engelbostel um eine so genannte Einfügung. Die Grundstücke sind nach Aussage des Wirtschaftsförderers Jens Monsen grundsätzlich geeignet; eine Kampfmittelsondierung steht allerdings noch aus. 59 Wohneinheiten auf insgesamt 3.650 Quadratmetern sind geplant, von Ein- bis zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Und Lars Hecht von der EL weiß: „Die Nachfrage nach Wohnungen, die mit einem so genannten förderfähigen B-Schein bezogen werden können, sind groß.“Eine ausreichende Anzahl an Behindertenwohnungen soll zur Verfügung gestellt werden. Alle im Erdgeschoss, einen Fahrstuhl soll es nicht geben. Der Zeitplan: Die Ausschreibungsunterlagen werden jetzt vorbereitet; der Bebauungsplan soll im September auf den Weg gebracht werden. Es äuft ein europaweiter Teilnahmewettbewerb, für den im Mai 2019 die Entscheidung fallen soll. Jens Monsen:“Wenn alles gut läuft, können dann die ersten Wohnungen in der zweiten Hälfte 2020 bezogen werden.“ Gesucht wird ein Totalunternehmer; der Bieterkreis soll möglichst offen gehalten werden. Das Motto lautet also: „Alles aus einer Hand“. Mögliche Energiequellen sind Erdgas oder auch Erdwärme. Monsen weiter: „Die Entwicklungsgesellschaft behält die Wohnungen in Eigentum; die Stadt benennt die Vermieter.“ Die Anfangsmiete liegt bei 5,60 Euro kalt pro Quadratmeter; nach drei Jahren kann sie erstmals gesetzlich erhöht werden.