Elektrische Rennwagen sind am Start

Die Elektroautos können am Sonnabend getestet werden.

24. Mai: zehn Jahre Cartridge World in Hannover

Langenhagen. Der Cartridge World Shop in der Walsroder Straße 104 besteht seit nunmehr zehn Jahren. Für Geschäftsführer Jens Rogge Anlass genug, dieses Jubiläum am 24. Mai ab 10 Uhr vor Ort zu feiern. „Mir ist es wichtig, an diesem Tag den Leuten in Hannover zu zeigen, dass wir viel mehr sind als ein Vor-Ort-Befüller von Tintenpatronen“, so der 41-jährige Rogge. Der Geschäftsführer weiß wovon er redet: Er entwickelt in Hannover die Technik für rund 80 Prozent aller Refilltechnologien. Und das weltweit für 1400 Shops.
Neben dem Studium praktische Erfahrungen sammeln und neue Technologien anwenden: Das ist der Leitgedanke der Formula Studenten. So sind die Studenten der Leibniz Universität auf den Tüftler und Geschäftsmann von Cartridge World aufmerksam geworden, als sie beim Bau ihres neuen Rennwagens, dem eH14, Unterstützung im Bereich der Kunststoffbearbeitung benötigten. „Jens Rogge ist nicht nur in Fachkreisen als ausgewiesener Experte für Kunststoffe bekannt. Es lag nahe ihn zu fragen“, so Projektleiter Tilman Plaß.
„Forschung und Umweltaspekt verbinden HorsePower Hannover und Cartridge World“, erklärt Jens Rogge. „Wir verfeinern hier in Hannover unsere Technologie, eine Kartusche ohne Qualitätsverlust mehrmals benutzen zu können, so dass weniger Müll entsteht. Inhaltlich macht das Studententeam das Gleiche: Forschen für weniger Emission. Nur für ein Elektroauto eben“.
Der Erfolg gibt Jens Rogge recht. Nicht nur, dass die komplette Cartridge World Gruppe mit mehr als 1.400 Geschäften weltweit von seiner Technologie profitiert. Er selbst betreibt mittlerweile drei Shops in Hannover und ist nach zehn Jahren mit nun mehr als 40.000 Kunden und über 70.000 Befüllungen jährlich unter den Top-3-Standorten in Deutschland. Wie Refilltechnologie und -forschung aussehen, kann jedermann am 24. Mai erfahren. Jens Rogge gewährt dort in seinem 600 Quadratmeter großen Shop und Forschungszentrum einen Blick hinter die Kulissen. Und der hat ja bereits das Rennsportteam der Universität überzeugt.