Elf Quiz-Fragen bei der Tafel-Tour

Letzte Veranstaltung des Arbeitskreises "400 Jahre Krähenwinkel"

Krähenwinkel (kr). Mit attraktiven Veranstaltungen wie den außerordentlich gut besuchten Bauernmarkt bei Schmidt-Nordmeier, der Tafeltour und den altertümlichen Sportspielen feierte der Ortsteil Krähenwinkel in diesem Jahr die erstmalige Erwähnung seines Namens vor 400 Jahren. Den Abschluss der vom Arbeitskreis "400 Jahre Krähenwinkel" erarbeiteten Events bildete jetzt eine zweite Entdeckertour entlang der Tafelroute, verbunden mit einem elf Fragen umfassenden Quiz, dessen Antworten sich aus den Inhalten der bisher aufgestellten zehn Informationstafeln ergab. Diese vom AK GLIEM - Ganz Langenhagen ist ein Museum - realisierte Idee beschreibt attraktive Sehenswürdigkeiten wie Höfe und andere Gebäude in Krähenwinkel und würdigt herausragende Persönlichkeiten der Ortschaft. Die Tafelgeschichten können per QR-Code direkt von den Tafeln abgenommen werden oder mit einem Mausklick auf www.langenhagen.de eingesehen und gespeichert werden. Die GLIEM-Tafeln tragen folgende Titel: Gemeindevorsteher und Bürgermeister seit 1854, Freiwillige Feuerwehr, Jägerhof, Alte Schule, Matthias-Claudius-Kirche, Danielshof, Waldsee, Ehrenbürger Oellerich sowie Ortschronist und Gemeindedirektor Biermann . Neu hinzu kam jetzt noch das Haus Nr. 19, der Drenßhof. Dieser Hof entstand zwischen 1200 und 1250 und wurde als Kötnerstelle erstmals 1585 erwähnt. 1758 heiratete Jobst Heinrich Reßmeyer in die Hofstelle ein, seitdem blieb der Hof an diesen Namen gebunden. Als akribisch arbeitender Chronist zeichnete sich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts Friedrich Reßmeyer aus. Sein Sohn Cord war von 1991 bis 2000 Ortsbürgermeister von Krähenwinkel.
Noch etwa sechs Tafeln werden in den nächsten Monaten in Krähenwinkel platziert. Einige Dutzend werden es in den anderen Ortsteilen Langenhagens sein. Als Endziel sieht die Arbeitsgruppe GLIEM ein virtuelles Museum, in dem jeder Interessent zu jeder Zeit, von jedem beliebigen Standort aus, eine Fülle geschichtsträchtiger Informationen nachlesen kann, ergänzt durch unzählige Fotos und Zeichnungen. Sicherlich ein attraktiver Mosaikstein in Sachen Stadtmarketing. Überhaupt nicht virtuell, sondern sehr real und beliebt waren während der Veranstaltungen Souvenirs wie Postkarten, Buttons, Regenschirme und Jubiläums-Prosecco.