Elternsprechtag als Chance

Studienkreis lädt zur Beratungswoche ein

Langenhagen. Das neue Schuljahr ist nun einige Monate alt, die ersten Arbeiten und Klausuren sind geschrieben, die ersten Noten vergeben. Die einen sind zufrieden, die anderen weniger. Was für alle gilt: Die jetzt stattfindenden ersten Elternsprechtage sind eine gute Gelegenheit, mit dem Lehrer zum Nutzen des Schülers im „Gespräch“ zu bleiben — auch dann, wenn die Noten stimmen. Das Nachhilfe-Institut Studienkreis hat einige Tipps für Eltern, wie sie sich auf ein konstruktives Lehrergespräch vorbereiten können:
· Reden Sie vorab mit Ihrem Kind — so lernen Sie die Sicht Ihres Kindes kennen und sind womöglich auf unangenehme Überraschungen vorbereitet.
· Machen Sie sich klar, was sie von dem Gespräch mit dem Lehrer erwarten.
· Oft bleiben nicht mehr als 10 Minuten Zeit; planen Sie das Gespräch deshalb möglichst genau. Notieren Sie sich wenige für Sie wichtige Themen mit dem wichtigsten zuerst, damit es nicht dem Zeitmangel zum Opfer fällt.
· Fragen Sie, ob Sie die Gesprächsthemen schon vorher abstimmen können — zum Beispiel per E-Mail. Das erleichtert die Vorbereitung.
· Prüfen Sie, ob Sie dem Gespräch mit negativen Emotionen wie Ärger entgegensehen.
· Versuchen Sie aufgeschlossen und sachlich zu bleiben, um eine offene und ehrliche Kommunikation zu führen. So erfahren Sie Wichtiges über die Leistungen Ihres Kindes und sein Verhalten in der Klasse.
· Tragen Sie Ihre Themen vor, um dem Lehrer ein realistisches Bild von Ihrem Kind zu vermitteln (zum Beispiel Hausaufgabensituation, Vorbereitung auf Arbeiten, Dinge, die Ihr Kind gerne oder ungerne erledigt).
· Scheuen Sie sich nicht, auch kritische Punkte anzusprechen; beginnen Sie das Gespräch aber nicht direkt mit Kritik.
· Fragen Sie den Lehrer, wo sich Ihr Kind noch verbessern kann und wie Sie Ihr Kind dabei unterstützen können. Besprechen Sie gegebenenfalls konkrete Fördermaßnahmen.
Eine Checkliste zur Vorbereitung auf den Elternsprechtag gibt es hier: studienkreis.de/Elternsprechtag-Check. Manchmal zeigt sich, dass außerschulische Förderung sinnvoll ist. „Auch für die Nachhilfe empfehlen wir Fachlehrerkontakte“, sagt Susanne Oventrop, eine der Studienkreis-Leiterinnen. „Vom Austausch des Nachhilfelehrers mit dem Lehrer der öffentlichen Schule können unsere Schüler nur profitieren.“ Das Institut lädt Interessierte vom 23. bis 27. November zu einer Beratungswoche ein. Eltern erhalten Rat zu allen Fragen rund um Nachhilfe und häusliche Lernunterstützung.