Endspurt für Stromfaster

81 Prozent waren mit Beratung zufrieden

Langenhagen. Fastenzeit ist Stromsparzeit: Rund 100 Familien aus Hannover, Langenhagen und Neustadt nutzen die Zeit vor Ostern zu einer besonderen Fastenaktion. Schon seit fünf Wochen haben sie ein wachsames Auge auf ihren Stromzähler und versuchen, sparsamer und bewusster beim alltäglichen Energieverbrauch zu sein. In den kommenden 14 Tagen steht nun der Schlussspurt beim Projekt Stromfasten an, das von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover in Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden initiiert wurde.
Zur Fasten-Halbzeit hat die Klimaschutzagentur die Teilnehmer nach ihrer Motivation und ihren Erfahrungen befragt. Fast die Hälfte der Befragten nimmt teil, um den Stromverbrauch und die Stromkosten zu senken. Um damit erfolgreich zu sein, haben alle Stromfaster zu Beginn der Fastenzeit eine kostenlose Stromsparberatung erhalten. 81 Prozent der Befragten waren mit der Beratung zufrieden und fanden sie hilfreich, um bisher unentdeckten Stromfressern im Haushalt auf die Schliche zu kommen und praktische Spartipps zu erhalten.
Den Stromfastern geht es aber nicht nur darum, Geld zu sparen: Für ein Drittel der Befragten war der entscheidende Grund, an der Aktion teilzunehmen, das Bewusstsein im Umgang mit Energie zu stärken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Am Ostersonntag lesen die Stromfaster ihre Stromzähler zum letzten Mal ab und senden die gesammelten Verbrauchsdaten an die Klimaschutzagentur. Im letzten Jahr konnten die Teilnehmer ihren Stromverbrauch im Laufe der Fastenzeit um durchschnittlich ein Drittel senken. Ein ähnliches Ergebnis erwartet die Klimaschutzagentur auch von der diesjährigen Auswertung, die nach Ostern erfolgt.