Energie durch Mikrowindkraft

"Sky Wind NG" kann Strom für das ganze Büro im Godshorner Gewerbegebiet liefern. Willi Minne (von links), Fritz Unger, Marco Brunotte sowie Ungers Mitgesellschafter Hartmut Scholz und Julia Prochnau sind beeindruckt. (Foto: O. Krebs)

Marco Brunotte informiert sich bei innovativem Unternehmen

Godshorn (ok). Für Jungunternehmer Fritz Unger ist eines klar: Das Entscheidende für ihn wird es sein, das Bewusstsein für die so genannten Mikrowindanlagen zu schärfen. Die vertreibt er mit seiner Firma "FuSystems SkyWind", vor allen Dingen für Besitzer von Einfamilienhäusern, arbeitet mit 30 geschulten Partnerunternehmen zusammen. Der Landtagsabgeordnete Marco Brunotte stattete dem noch jungen Unternehmen jetzt zusammen mit dem Langenhagener Ratsherrn Willi Minne einen Besuch ab. Nicht zuletzt, weil es auf diesem Gebiet in Niedersachsen noch Regulierungsbedarf gebe. Darüber hinaus verfügt er über Kontakte in die Mongolei, will dort vermitteln. Unger und sein Team haben schon eine Menge Preise eingeheimst und die Windkraftanlagen, die mittlerweile einen Rotordurchmesser von 1,50 Meter aufweisen, stetig weiterentwickelt. Aus Sicht Fritz Ungers ergänzen sich Photovoltaikanlagen und Windkraft sehr gut, was die Energiegewinnung angeht. Etwa 80 bis 90 Prozent derjenigen, die sich für eine Mikrowindanlagen interessierten, setzten bereits auf Photovoltaik. "Im Sommer Photovoltaik und im Winter Windkraft ist eine ideale Kombination", sagt Fritz Unger, der auch mit Partner in Afrika und Chile zusammenarbeitet. Der Begriff Mikrowindkraft ist genau definiert – 0,1 bis 0,6 Kilowatt und maximal zwei Quadratmeter Oberfläche. Deer Vorteil der Mini-Anlagen: Sie sind leicht auf dem Dach zu installieren. Nach Ansicht Fritz Ungers stehen die Mikrowindanlagen für maximale Effizienz und Wartungsfreiheit auf Lebenszeit. Unger: "30 bis 50 Prozent des Jahresstromumsatzes eines Vier-Personen-Haushaltes können mit zwei Anlagen gedeckt werden."