Englisch hat sich etabliert

Susie Squirrel (rechts) macht so ihre ganz eigenen Erfahrungen mit ihrer Mutter.Foto: O. Krebs

Muttersprachler spielen Theater an Kaltenweider Grundschule

Kaltenweide (ok). Vor einigen Jahren lief noch Vieles autodidaktisch, einen Studiengang für Englischlehrer gab es noch nicht, Fort- und Weiterbildungen waren auf diesem Gebiet angesagt. Mittlerweile hat sich der Englischunterricht in den dritten und vierten Klassen der Grundschulen allerdings etabliert, in Kaltenweide sind es beispielsweise sechs bis sieben Kolleginnen, die den Schülerinnen und Schülern die englische Sprache näher bringen und auch für die weiterführenden Schulen fitmachen wollen. "Wichtig ist uns, dass der Unterricht mit einfachen Dialogen so einsprachig wie möglich abläuft", betont Schulleiterin Eva-Maria Kreikmann. Ihre Kollegin Odette Peters, Fachfrau für Englisch an der Grundschule Kaltenweide, ergänzt: "Wir gehen mit Liedern, Reimen, Geschichten, aber auch kleinen Videosequenzen an die fremde Sprache heran." In der vierten Klasse wird dann auf den Erfahrungen der dritten Klasse aufgebaut; stumpfes Vokabellernen gibt es nicht. Ein besonderes Highlight ist sicher der Auftritt von Muttersprachlern. Das "White Horse Theatre" aus Soest ist ein Ensemble so genannter "Native Speaker", das Theaterstücke kindgerecht aufarbeitet. Und in diesem Jahr stand für die dritten Klassen das Stück "The Tale of Susie Squirrel", für die Viertklässler "Lost in Space" auf dem Programm. Begeistert verfolgten die Mädchen und Jungen die Aufführungen, wurden immer wieder mit einbezogen. "Das ist eine gute Chance, Englisch über das Hören als Muttersprache zu erleben", steht Eva-Maria Kreikmann dem ganzen Projekt sehr positiv gegenüber.