EPL baut Wärmeversorgung aus

Bauarbeiten zwischen Marktplatz und Tempelhofer Straße

Langenhagen. Die "Energie-Projektgesellschaft Langenhagen" (EPL) schließt neue Kunden an die Energiezentrale im Schildhof an und muss dafür Baustellen einrichten. Schrittweise wächst das Nahwärme-Netz im Stadtzentrum – ein just erstelltes Mehrfamilienhaus an der Tempelhofer Straße sorgt für den nächsten Schritt. Noch wird es mit einem mobilen Heizcontainer versorgt, nun beginnt die Anbindung an die Nahwärme. „Sowohl bei neuen Gebäuden als auch im Bestand entscheiden sich Besitzer für die klimaschonende und komfortable Wärme von EPL“, erklärt EPL-Geschäftsführer Manfred Schüle. Mit jedem neuen Kunden könne das Netz weiter ausgebaut werden. Und mit jedem Netzausbau können weitere Häuser angeschlossen werden. Bei einer ganzen Reihe von Gebäuden im Stadtzentrum stünden die Heizungsanlagen vor der Erneuerung. „Statt viel Geld in eine neue Heizungsanlage zu stecken, ist Nahwärme oft die attraktivere Lösung“, berichtet er weiter. Bei Neubauten sei der Nahwärme-Anschluss darüber hinaus eine sehr gute Möglichkeit, um die strengen gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen.
Die Heizwärme entsteht in der Energiezentrale in der Nähe des Schulzentrums. Dort arbeitet ein Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme aus Biogas und Erdgas erzeugt. Für den Weg bis in die Tempelhofer Straße sind neue Rohrleitungen nötig. „Dafür müssen leider Baustellen eingerichtet werden, die auch den Straßenverkehr beeinträchtigen werden“, sagt der EPL-Geschäftsführer. Betroffen davon ist auch die Kreuzung Schönefelder Straße/Tempelhofer Straße. „Eigentlich sollte es diese Woche schon losgehen; durch den Wintereinbruch mussten wir den Start verschieben. Sowie der Frost wieder weg ist, sollen die Bagger kommen. Wir hoffen, dass uns dann das Wetter nicht wieder in die Quere kommt und die Bauphase verlängert. Gerne hätten wir im Sommer mit der neuen Leitung begonnen – doch die Auftragslage bei den Tiefbaufirmen ließ einen früheren Beginn nicht zu“, erklärt Manfred Schüle und bittet betroffene Anwohner sowie Kunden und Lieferanten am Markt und der Ostpassage um Entschuldigung für mögliche Behinderungen. Von den bevorstehenden Arbeiten sind mehrere Straßenzüge betroffen. Auf der Internetseite www.epl-energie.de stellt EPL die Maßnahmen dar. Das Unternehmen plant mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen. Dabei wird auch gleich ein bestehendes Haus an der Ostpassage an die Fernwärme angeschlossen.