„Er ist noch zu wenig bekannt“

Setzen sich für den Interkulturellen Erlebnispark ein (von links): Reinhard Grabowsky, Sigrid Könneke, Herbert Könneke und Wolfgang Langrehr; hinten: Heiko Fischbach (links) und Mattis Teuber.Foto: G. Gosewisch

Engagement ist beim Interkulturellen Erlebnispark gefragt

Kaltenweide (gg). Die Fertigstellung des Interkulturellen Erlebnisparks rückt näher. Bereits im Sommer soll das Areal am Ende der Pfeiffengrasstraße in Kaltenweide freigegeben werden. Jugendliche finden dort dann eine Vielzahl von Sportplätzen und Freizeitmöglichkeiten. Zur Chronologie: Vor etwa zwei Jahren ist das Projekt mit einem Beteiligungsverfahren mit großem Engagement an den Start gegangen. Engagement, das in einem Verein unter Umständen noch besser gebündelt werden könnte. An einer ersten Gesprächsrunde, bei der über eine mögliche Gründung diskutiert wurde, nahmen die Ortsratsmitglieder Reinhard Grabowsky (CDU) und Herbert Könneke (SPD) teil. Möglichkeiten für eine Vernetzung mit der Grundschule Kaltenweide brachten Sigrid Könneke als ehemalige Lehrerin und Mitorganisatorin der Lernhilfe Kaltenweide und Heiko Fischbach als Vorsitzender des Fördervereins ins Gespräch. Sie bewerten eine Vereinsgründung zur Förderung des Erlebnisparks mit konkreten Zielen als sinnvoll. „Nach meiner Erfahrung sind Ehrenamtliche, die sich für eine Sache verpflichten sollen, schwer zu finden. Das gelingt nur, wenn die Aufgaben, die mit dem Amt verknüpft sind, deutlich werden“, sagte Fischbach. Mattis Teuber, Honorarkraft im Jugendtreff Kaltenweide, zeigte auf, was mit Einsatzwillen zu erreichen sei: „Bereits zweimal haben wir jeweils 1.000 Euro bei Wettbewerben für den Park gewonnen.“ Geld, das nach Ansicht Teubers wichtig ist, Gemeinschaftsangebote möglich zu machen. Sorge bereite allen Gesprächsteilnehmern, dass der neue Jugendpark allgemein noch relativ unbekannt sei. Bei einem Frühlings- und einem Eröffnungsfest soll das geändert werden. Wünschenswert für die Zukunft sei es, so Langrehr, dass die Jugendlichen, die den Park nutzen, sich selbst dafür einsetzten. Ob und wenn ja, welche Strukturen dafür geschaffen werden müssten und ob eine Vereinsgründung überhaupt notwendig und sinnvoll sei, soll bei einem nächsten Gespräch im Jugendtreff Kaltenweide entschieden werden.