Er lernt das pastorale Handwerkszeug

Vikar Richard Gnügge vor seinen Wirkungsstätten. Foto: E.A. Nebig

Richard Gnügge ist neuer Vikar an der St. Martinskirche zu Engelbostel

Langenhagen (ne). Seit Kurzem wirkt neben Pastor Lothar Podszus und Diakon Stephan Eckardt der Vikar Richard Gnügge als dritter Geistlicher in der evangelisch-lutherischen Martins-Kirchengemeinde zu Engelbostel. Pastor Podszus freut sich auch als Vorsitzender des Kirchenvorstandes über den Dienstantritt des Vikars, der in den kommenden zwei Jahren in der Ortschaft Engelbostel wirken wird. Nicht seine erste Tätigkeit in Langenhagen! Kurz vor der Jahreswende beendete er sein vorgeschriebenes Schulpraktikum in Godshorn an der dortigen Grundschule, das er im September 2009 begonnen hatte. Am vergangenen Sonntag hielt Vikar Gnügge seine erste Sonntagspredigt vor der Gemeinde beim Gottesdienst im Schulenburger Dorfgemeinschaftshaus. Der junge Vikar wurde am 29. März 1981 in Hannover geboren und wuchs in Lindhorst, Landkreis Schaumburg-Lippe, auf. Er besuchte in Stadthagen das Gymnasium und absolvierte nach dem Abitur seinen Zivildienst in einer kirchlichen Einrichtung, dem Gemeindebildungszentrum in Bad Orb im Spessart. Dort reifte in ihm der Entschluss, Geistlicher zu werden. In Münster, Tübingen und Bonn studierte er Theologie. Dieses Studium hat er bereits abgeschlossen und ist nun dabei, wie er dem ECHO verriet, „das pastorale Handwerkszeug zu erlernen“, denn ein Vikar ist zwar Geistlicher, aber noch kein Pfarrer, sondern ein angehender Pastor, der sich noch in der Ausbildung befindet. Vikar Gnügge freut sich auf die vor ihm liegende Zeit und die freundliche Aufnahme durch die Gemeinde. Seine Freizeit verbringt er gern mit dem Lesen guter Bücher; er sammelt zudem Comics, liebt Comedy sowie Kleinkunst und treibt Sport. Das ECHO wünscht ihm alles Gute für sein Wirken in Engelboste und Schulenburg.