Ernst Müllers Konzert erneut ausverkauft

Ein rundum überzeugender Auftritt: Ernst Müller mit den Langenhagener Symphonikern im ausverkauften Veranstaltungssaal Forum. Riesenbeifall gab es für Kammersänger Hans Dieter Bader. Hinter ihm warten die Störte-Bäcker auf ihren Auftritt. (Foto: K. Raap)

Tenor Hans Dieter Bader präsentierte sich in toller Form

Langenhagen (kr). Zum 13. Mal gestaltete Ernst Müller mit seinen Langenhagener Symphonikern und interessanten Gästen das Frühlingskonzert der AWO-Region Hannover, nachdem er schon zuvor für unzählige andere Gremien dieser Organisation für den musikalischen Part verantwortlich gezeichnet hatte. Und auch diesmal geht der Reinerlös dieser Veranstaltung an die „Stiftung soziale Zukunft“ zur Förderung bildungsbenachteiligter Kinder in Langenhagen. Für den Landtagsabgeordneten Marco Brunotte, Schirmherr des Konzerts, ein guter Grund, Ernst Müller und allen Mitwirkenden für deren großes soziales Engagement ein herzliches Dankeschön zu übermitteln. Dass das Konzert restlos ausverkauft war, so unterstrich Marco Brunotte, sei alles andere als eine Überraschung. Auch diesmal lief das Konzert in enger Kooperation mit dem Langenhagener ECHO.
Ernst Müller hatte seine Musiker wieder bestens vorbereitet. Intonationsmäßig lief alles auf hohem Niveau. Und mit leichter Hand holte er aus seinem Orchester wieder die dynamischen Abstufungen heraus, die erst die Qualität der Interpretationen ausmachen. Glänzend gelang das bei dem anspruchsvollen Potpourri aus der Operette „Die Maske in Blau“ von Fred Raymond mit Evergreens wie „Die Juliska aus Budapest“, „Am Rio Negro“ und „Schau einer Frau nicht zu tief in die Augen“. Auch der weltberühmte Can Can aus der Lehárs Operette „Orpheus in der der Unterwelt“ elektrisierte das Publikum ebenso wie der „Mars der Medici“, die bekannteste Komposition des holländischen Marschkönigs Johann Wichers oder das Medley aus dem Erfolgs-Musical „Hello Dolly“ von Jerry Hermann . In ausgezeichneter Form präsentierte sich Kammersänger Hans Dieter Bader. Schon bei der Ankündigung seiner Titel ging ein Raunen durch das Publikum. Denn die beiden Lehár-Kompositionen „Freunde, das Leben ist lebenswert“ und das „Wolgalied“ sowie das „Chianti Lied“ von Gerhard Winkler sowie „So leb dein Leben“, die deutsche Fassung von „My Way“, weltberühmt geworden durch Frank Sinatra, sind Paradetitel des Langenhagener Sängers. Mit seinem strahlenden Tenor ernte er stürmischen Beifall. Gute-Laune-Musik mit maritimen Flair produzierten die Störte-Bäcker, der Shanty-Chor der Bäckerinnung Hannover. Mit von der Partie der Langenhagener Bäckermeister Harald Luther, seines Zeichens auch Präsident des Deutschen Bäcker-Sängerbundes. Das Motto des Chores: „Wir sind die Jungs aus Niedersachsen und singen von der Waterkant“. Mit Melodien wie „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ und „Ich küsse ihre Hand Madam“ stellte sich Geiger Charly Neumann vor. Durch das Programm führte mit interessanten Informationen auch bei diesem Konzert Detlef Leonenko.