Erst Löwenfest, dann Stadtfest?

Diskussion um Konzept für Langenhagens größte Feier

Langenhagen (ok). Stadtfest in altbewährter Weise oder doch eine Kombination, wie sie am großen Festwochenende mit Löwenfest und Stadtfest vorgelebt worden ist? Für Günter Sachs, langjähriger Organisator des Stadtfestes, keine Frage: Aus kleinen Anfängen habe sich das Stadtfest in den vergangenen 25 Jahren zur größten Veranstaltung in dieser Stadt entwickelt. Günter Sachs: „Bei steigender Tendenz kommen jedes Jahr 20.000 bis 30.000 Besucherinnen und Besucher aus der Region Hannover und darüber hinaus nach Langenhagen.“ Es gebe sogar Familien aus Heidelberg und Salzgitter, die zum Stadtfest nach Langenhagen kämen und anschließend hier oder in der Nähe ein paar Tage Urlaub machten. Würde das Konzept nicht stimmen, hätten die Besucherzahlen längst abgenommen, ist Sachs überzeugt. Was Stadtmarketing angeht, stellt er das Stadtfest auf eine Stufe mit Mimuse und den Jazzmatineen im Rathausinnenhof. Im nächsten Jahr wird es wieder ein Kinderland beim Stadtfest geben. Viele Experimente seien allein deshalb schon nicht möglich, weil die Fläche durch den CCL-Neubau fehle.
Mirko Heuer, Fraktionschef der CDU, sieht allerdings schon Möglichkeiten, das Fest ähnlich wie das Löwenfest aufzuziehen. Für ihn ist die Kombination aus Löwenfest am Nachmittag und Stadtfest am Abend ideal.