Erster Fall von Vogelgrippe

Sperrbezirk und Beobachtungszone eingerichtet

Langenhagen. Bei einer toten Reiherente, die am Hufeisensee in Isernhagen gefunden wurde, hat sich der Verdacht auf Geflügelpest bestätigt. Um den Fundort wurde ab Dienstag ein Sperrbezirk gezogen und darum herum ein Beobachtungsgebiet. Beides zusammen ergibt einen Radius von zehn Kilometer um den Fundort des toten Tieres.
Der Sperrbezirk erstreckt sich auf die Gemeinde Isernhagen begrenzt im Osten durch die A7 und Isernhagen NB-Süd begrenzt zur die A2. In Langenhagen gehören die Ortsteile Kaltenweide und Krähenwinkel, die Kernstadt begrenzt im Süden durch die Autobahn A2 und im Westen durch die Flughafenstraße und die Eckverbindung Hannover-Nord A352 dazu.
Gehaltene Vögel und Bruteier, aber auch Fleischerzeugnisse aus diesen dürfen den Sperrbezirk nicht verlassen. Desinfektionsmaßnahmen im Stallbetrieb sind Pflicht. Gehaltene Vögel dürfen nicht freigelassen werden. Die Jagd auf Federwild ist verboten.
Das Beobachtungsgebiet, das in einem Radius von zehn Kilometern um den Fundort des toten Vogels herum gezogen wurde, erstreckt sich unter anderem auf die Gemeinde Wedemark. In Langenhagen gehören die Ortsteile Engelbostel, Godshorn und Schulenburg jeweils mit allen Teilgebieten, Langenhagen Kernstadt (soweit nicht bereits Sperrbezirk) dazu. Hunde und Katze dürfen grundsätzlich weder im Sperrbezirk noch im Beobachtungsgebiet frei herumlaufen, sind an der Leine zu führen. Es besteht die Gefahr, dass diese das Vogelgrippe-Virus nach dem Kontakt mit verendeten Vögeln weiter verbreiten.
Weitere Informationen gibt der Fachdienst Verbraucherschutz der Region Hannover: Telefon (0511) 616 22 095.