„Es besteht kein Handlungsbedarf“

So soll es am Seestädter Platz einmal aussehen.

Stadt mit Vorwurf der „mangelnden Kommunikation“ konfrontiert

Kaltenweide (ok). Heiße Diskussionen um die "Banane": Anwohnerinnen und Anwohner fürchten durch die fünf Riegel von einer Gesamtlänge von 160 Metern mit Unterbrechungen, die am Seestädter Platz entstehen, im Dunkeln zu stehen. Das passende Stichwort sei Verschattung. Für die Stadtverwaltung allerdings kein Problem; selbst dann nicht, wenn die Sonne tief steht. Stadtbaurat Carsten Hettwer sieht übherhaupt keinen Handlungsbedarf, wie er bei einem Ortstermin deutlich machte: „Nach der Niedersächsischen Bauordnung müssten wir einen Abstand von 9,50 Metern einhalten; wir liegenaber mindestens bei 40 Metern.“ Auch den Vorwurf der mangelnden Kommunikation lässt Hettwer nicht gelten. „Wir haben die Bebauungspläne veröffentlicht. Jeder hätte sich informieren können.“ Die Bebauung soll hochwertig sein; es entstehen 50 Eigentums- und 14 Mietwohnungen des Bauträgers KSG. Auch Wirtschaftsförderer Jens Monsen sieht das Problem der Verschattung nicht und wenn, sei das ein Problem das beide Seiten betreffe – sowohl die Miet- und Eigentumswohnungen als auch die Reihenhäuser. Baubeginn ist spätestens 2016. Für Fragen steht Jens Monsen gern unter der Telefonnummer (0511) 73 07-91 85 zur Verfügung.
Der Verein „Bürger für Kaltenweide“ hätte allerdings auf eine „aktivere, zeitgemäße Diskussion“ gehofft und ist überzeugt davon, dass die aufgekommenen Missverständnisse und die daraus resultierende Unzufriedenheit dann hätte verhindert werden können. Die Diskussion um die „Banane“ wird auch bei der nächsten Sitzung des Vereins am Donnerstag, 5. September, ein Thema sein. Beginn ist dann um 19 Uhr im Familienzentrum „Sonnenblume“ am Moorlilienweg. Gäste sind herzlich willkommen.