Es ging strukturiert zu Werke

In der Aula des Schulzentrums betreuten die Schulsanitäter die Verwundeten. (Foto: O. Krebs)

Schulsanitäter bei Brandübung im Keller der IGS im Einsatz

Langenhagen (ok). Ein Horrorszenario: Die Proben für ein Theaterprojekt laufen gerade in den Kellerräumen der IGSLangenhagen, als ein Brand ausbricht: Die alarmierten Rettungswagen stecken im Stau. Ein Horrorszenario, das jetzt mit den 26 Schulsanitätern der Klassen neun und zehn geprobt worden ist. Alle 14 Tage üben sie in einer Arbeitsgemeinschaft, sind auch in der Schule für die kleineren Wehwehchen und Verletzungen sowie auch für die Erstversorgung bei größeren Unfällen zuständig. Unter den Augen der Johanniter Rebecca und Andreas Wick sowie Jennifer Janik gingen die Helfer strukturiert zu Werke. Zügig wurden die Verletzten auf Trage in die Aula des Schulzentrums abtransportiert, in die stabile Seitenlage gelegt und sternförmig auf den Boden gelegt und betreut. Das Material lag an zentraler. Nach sieben Minuten war der Kellerraum leer, die Verbände angelegt. Andreas von Wick von den Johannitern war insgesamt sehr zufrieden, hatte nur wenig Kritik anzubringen. Im Wesentlichen fehlte ihm ab und an die deutliche Ansprache, Patienten mit Anzeichen eines Schocks sind allein gelassen worden. Und, was den Transport angeht: „Die Verletzten müssen zuerst mit dem Kopf rausgetragen werden, nicht mit den Füßen“, sagt Andreas von Wick. Ansonsten sei es doch sehr unangenehm für die Patienten. Kleine Notiz im Rande: Übungspatient Tim zeigte so großes schauspielerisches Talent, dass die Helfer seine Verletzung fast für bare Münze genommen hätten.