Es weihnachtet im Kinderladen

Kerzenschein und viele Lieder stimmen die Kinderladen-Kinder auf die Weihnachtszeit ein.

Pastor Müller-Jödicke besuchte 18 Kinder

Engelbostel. Es ist noch dunkel in den Straßen Engelbostels, erhellt wird dieser Morgen nur von einigen weihnachtlich beleuchteten Fenstern. "Alles ist still? Alles? Nein! Denn morgens ab halb acht hauchen auch in der Weihnachtszeit 18 meist gut gelaunte Kinder Leben in die alten Mauern des ehemaligen Tante-Emma-Ladens an der Wilhelm-Hirte-Straße. Dann werden kleine Kinder zu gefährlichen Tigern, wunderschönen Prinzessinnen, wilden Pferden oder mutigen Piraten", so der Bericht von Sabine Brose-Hellweg aus dem Vorstand des Vereins Kinderladen Engelbostel. In dieser Zeit haben alle Kinder eines gemeinsam: Sie träumen von Weihnachten. Die Räume sind geschmückt, Gedichte sind gelernt und Weihnachtslieder begleiten den ganzen Tag. Er kann also kommen, der Weihnachtsmann. Nachdem Pastor Müller-Jödicke die Kinder besucht hat und sich mit ihnen über das Weichnachtsfest und die christliche Geschichte drumherum unterhalten hat, ist das Fest noch näher in das Bewusstsein der Kinder gerückt.
Dennoch: Wenn die Drei- bis Sechsjährigen ihre Träume ausleben und wenn sie den Phantasien Formen geben, wenn aus Klettergerüsten Ritterburgen und Sprungtürme werden, wenn der Mut überhand gewinnt, dann wackeln die Wände an der Wilhelm-Hirte-Straße. Aber spätestens beim gemeinsamen Mittagessen suchen die Kinder gerne Erholung und genißen die frisch zubereiteten Leckereien aus der Kinderladen-Küche. Dann kehrt wieder eine himmlische Ruhe ein, bevor am Nachmittag erneut Zeit zum Toben ist. Ob all diese kleinen Helden immer noch so mutig sind, wenn der Weihnachtsmann in den nächsten Tagen kommt?