Es wird an der Zellerie ganz schön eng

So soll es aussehen: Jens Kruse präsentiert die Plsnungen fürs Kaltenweider Kinderhaus. (Foto: O. Krebs)

Kinderhaus entsteht ab September neben der Kaltenweider Grundschule

Kaltenweide (ok). Viel Glas, insgesamt vier Gruppenräume, Differenzierungsräume und eine Menge Platz für Bewegung, dazu eher offen und transparent: Der Bau des zweigeschossigen Kinderhauses am Osterberg neben der Kaltenweider Grundschule soll im September dieses Jahres beginnen; etwa ein Jahr später seinen Betrieb aufnehmen. Der Bauantrag wird im April gestellt. Jens Kruse vom Architektenbüro "Haslob, Kruse und Partner" aus Bremen stellte die Planungen im Fachausschuss vor, bei denen auch deutlich wurde, dass in dem Zeitraum mit viel Baustellenverkehr zu rechnen ist. "Wir planen einen Kreisverkehr – über die Zellerie zum Osterberg oder umgekehrt", erläuterte Stadtbaurat Carsten Hettwer das Konzept während der Bauphase, will sich aber auch die Planung für das Freigelände noch einmal genau ansehen will. Ein Teil des Schulhofes soll mitgenutzt; das Fußball-Kleinfeld am Rand in dieser Phase abgedeckt werden. Vorgesehen ist das Kinderhaus für die Betreuung nach dem Unterricht, gerade im Ganztagsbereich und auch für den Hort. Nicht im Fokus hat die Stadtverwaltung bislang neue allgemeine Klassenräume. Obwohl die Größe von etwa 60 Quadratmetern ausreichen würde.
Mit Beeinträchtigungen ist während der Bauphase also zu rechnen; Parkplätze sollen an der Zellerie allerdings nicht wegfallen. Das Kinderhaus entsteht an der Grundstücksgrenze, um viel Platz zu gewinnen und zugleich auch als LärmschutzEin „spezielles System der Fluchtwege“ macht es möglich, dass der Flur als Spielraum genutzt werden kann. Über einen Balkon und eine Treppe geht es für die Kinder aus dem Obergeschoss nach draußen. Es ist rein formell zwar möglich, das Kinderhaus auch für den Schulunterricht zu nutzen. Gleichwohl machte Stadtbaurat Carsten Hettwer, dass die Landesschulbehörde einer Fünfzügigkeit der Schule eine Absage erteilt habe, eine mögliche Erweiterung damit auch ad acta gelegt werden kann. Im Klartext: Sollten sich die Schülerzahlen auf einem hohen Niveau einpendeln, muss wohl auch über einen zweiten Standort nachgedacht werden.