Evangelische wählen am 11. März

Neuer Kirchenvorstand arbeitet sechs Jahre lang

Langenhagen. Die sieben evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Langenhagen wählen am Sonntag, 11. März, ihre Kirchenvorstände neu. Insgesamt sind für die kommende sechsjährige Wahlperiode in den Kirchengemeinden Elisabeth, Emmaus, St. Paulus, Elia, Matthias Claudius, Engelbostel und Godshorn 39 Sitze durch Wahl zu besetzen; weitere Plätze werden nach der Wahl durch Berufung vergeben. Die Anzahl der Sitze in den Kirchenvorständen ist von der Größe der jeweiligen Gemeinde abhängig: Sie bewegt sich zwischen vier und sieben Sitzen.Wahlberechtigt sind laut Kirchengesetz alle Kirchenmitglieder, die bis zum Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, am Wahltag der jeweiligen Kirchengemeinde angehören und in die Wählerliste eingetragen sind.
Am Wahlsonntag richten die Kirchengemeinden Wahllokale ein, in denen Wahlvorstände die Wahl leiten. Die Wahllokale sind mindestens sechs Stunden lang geöffnet; in der Regel im Anschluss an den Gottesdienst am Vormittag. Informationen über ihr Wahllokal und dessen Öffnungszeiten erhalten Gemeindemitglieder mit ihrer Wahlbenachrichtigungskarte, einem sogenannten Selfmailer, der in diesen Tagen verschickt wird.
In das Wahllokal sollte die Benachrichtigungskarte mitgebracht werden; problemlos möglich ist die Wahl aber auch mit dem Personalausweis. Die Zahl der Stimmen ist von der Größe des jeweiligen Kirchenvorstandes abhängig und ist ebenfalls im Kirchengesetz geregelt: Bei vier Sitzen im Kirchenvorstand sind es drei Stimmen, bei fünf Sitzen vier Stimmen, bei sechs Sitzen fünf Stimmen, bei sieben Sitzen sechs Stimmen. Die Häufung mehrerer Stimmen auf einen Namen (Kumulieren) ist nicht zulässig. Merken muss sich das alles zum Glück niemand: Im Wahllokal wird über die jeweilige Stimmenzahl informiert.