Falsche Mathematik

Langenhagen (gg). Die Anfang des Jahres durchgeführte Bürgerbefragung zum Schwimmbadneubau war jetzt Thema in der Sitzung des Petitionsausschusses. Ulfert Hinz, erklärter Gegner eines Badneubaus aus Godshorn, bot an, die abgegebenen Stimmzettel erneut auszuzählen, kostenfrei für die Stadt, um das bisherige Ergebnis zu korrigieren. Derzeit gab es drei Fragen auf den Stimmzetteln. Bürger sollten ja oder nein zu einem „Bad gewünscht“ ankreuzen, zur Gestaltung des Bades groß oder klein wählen und zum Standort Langenhagen oder Godshorn. Nach Meinung von Hinz, sollten diejenigen, die kein Bad wünschen, keine Stimme zum Standort und zur Gestaltung abgeben. Dieser „Fehler“ beim Zulassen der Kombinationsantworten habe zu falschen Summen geführt. 16.143 Bürger haben sich für ein Bad in Langenhagen ausgesprochen, aber in der Summe haben 18.987 einen der beiden Standorte angekreuzt. Gegen ein städtisches Schwimmbad in Langenhagen stimmten 2.595 Bürger. Ausführlich führte Hinz für den Ausschuss aus, dass die bisherige Kombinationsauswertung zu keinem ordentlichen Ergebnis in Bezug auf Gestaltung und Standort führen könne. Dem folgten die Ausschussmitglieder nicht. Einstimmig lehnten sie die Petition ab. Gerade die Kombinationsauswertung sei politisch ausdrücklich gewünscht gewesen.