Farbe im Straßenbild

Dank der Unterstützung von Olaf Grundstedt (ATS-Umwelttechnik), der einen Teil seiner Fabrikhalle zur Verfügung gestellt hat, hatten die Jugendlichen Platz für die Vorbereitung. (Foto: G. Spier)

Kulturstiftung-Projekt Streetart fällt auf

Langenhagen (gg). Es war keine Aktion, die im sprichwörtlichen Handumdrehen fertig wurde. Mühsame Vorbereitung mit Stunden langem Messen, Vorzeichnen, Anpassen, Halten, Bücken und Knien war nötig. Aber nun ist es geschafft. Aus dem Grau an 15 Telekom-Kästen ist kreatives Bunt geworden – das Kulturstiftung-Projekt Streetart hat Farbe in das Straßenbild gebracht. Es lief unter der Regie von Gabi Spier und Ulrike Jagau. Sie kümmerten sich um das Organisatorische, die Genehmigung der Telekom, sogar eine finanzielle Förderung der Region in Höhe von 2.500 Euro warben sie ein, denn dem Konzept nach werden Jugendliche zu Künstlern, arbeiten konfessionsübergreifend zusammen. 14 Jugendliche, zur Hälfte Mädchen und Jungen, aus der Elisabeth- aus der Matthias-Claudius- und aus der Liebfrauengemeinde haben mitgemacht. Vier Jugendliche aus Langenhagener Flüchtlingsunterkünften waren auch dabei. Als Betreuerin stand Isabelle Watrall, Diakonin der Elisabeth- und Matthias-Claudius-Gemeinde, mit Rat und Tat zur Seite. Der Hildesheimer Künstler Ole Görgens gab Anleitung, hatte zur Unterstützung seinen Praktikanten Emre Karci mitgebracht. Damit konnte es losgehen. Die Wirkung blieb nicht aus. Schon beim Aufbringen der Schablonen an den Telekom-Kästen blieben Passanten stehen, lobten und gaben aufmunternde Kommentare. „Das motivierte die Jugendlichen sehr“, berichtet Gabi Spier und freut sich über den großen Zuspruch und die tollen Motive, die entstanden sind.