Fettexplosion im Flüchtlingsheim

Die Feuerwehrleute mussten mit der starken Rauchentwicklung fertig werden. (Foto: O. Krebs)

Feuerwehr Krähenwinkel probte den Ernstfall

Krähenwinkel (ok). Starke Rauchentwicklung am Mittwochabend in der Krähenwinkeler Flüchtlingsunterkunft an der Walsroder Straße, es hat eine Fettexplosion gegeben. Die Feuerwehr Krähenwinkel muss mit insgesamt vier Fahrzeugen ausrücken, Sanitäter sind auch alarmiert. Zum Glück nur eine Übung. Die Feuerwehr musste sieben Verletzte aus dem verqualmten Gebäude befreien; Sozialarbeiter Leif Möller unterstützte, beruhigte die Verwundeten. Der Brand wurde von außen mit Wasser bekämpft, das Feuer hatte auf die Holzfassade übergegriffen. Die Feuerwehrleute mussten unter Atemschutz agieren. Da es um 20 Uhr schon dämmrig geworden war, musste die Feuerwehr die Einsatzstelle mit Scheinwerfern ausleuchten. Gabriele Spier vom Unterstützerkreis hält die Übung am Flüchtlingsheim für sehr sinnvoll, gerade wegen der Sprachbarriere, die auch im Ernstfall eine entscheidende Rolle spiele. Gruppenführerin Linda Kehr, die die Übung mit ausgearbeitet hatte, ist im Großen und Ganzen zufrieden. An Details müsse noch gefeilt werden.