Feuerwehr verteidigte Pokal

Ortsbürgermeister Klaus-Konrad Behrens (links) ehrte die Siegermannschaft der Feuerwehr mit Preisen und dem Wanderpokal.Foto: E. A. Nebig

34. Ortsratsschießen in Krähenwinkel

Krähenwinkel (ne). Jetzt ging in Krähenwinkel das 34. – vom unvergessenen Ortsbürgermeister Heinrich Hagemann erfundene – Ortsrats-Pokalschießen über die Bühne, zu dem sein ebenfalls unvergessener Amtsnachfolger Cord Reßmeyer später einen Wanderpokal stiftete. Um diesen und gesponserte Preise wird Jahr für Jahr von vierköpfigen Schießsportmannschaften der Vereine und Verbände sowie des gastgebenden Ortsrates vor den Scheiben gerungen. Ortsbürgermeister Klaus-Konrad Behrens begrüßte dazu im Schützenhaus vierzehn Mannschaften zu je vier Schützen. Bei der Begrüßung wies Behrens erneut darauf hin, dass das Schießen seit 1977 als Dank des Ortsrates an alle Krähenwinkeler Vereine und Verbände für gute, überparteiliche Zusammenarbeit ins Leben gerufen worden sei und vor allem der Kontaktpflege diene. Der Schützenverein, Krähenwinkel, das Gastwirtsehepaar Irmtraud und Horst Waldfried, die Spargelanbauer Marina und Edgar Schmidt-Nordmeyer sowie Landwirt und Erdbeer-Experte Gustav-Ernst Eggers, Maler- meister Volker Köhler sowie die Firma Bahlsen als Sponsoren und die Gäste selbst finanzierten die Veranstaltung. Es wurden also keine öffentlichen Gelder aus dem Steuersäckel verwendet! Der Schützenverein richtete nicht nur die Veranstaltung ehrenamtlich aus, sondern stellte auch noch Scheiben und Munition kostenlos zur Verfügung. Das sei ein besonderes, nicht selbstverständliches Entgegenkommen, sagte Klaus-Konrad Behrens und dankte dem Vereinsvorsitzenden Andreas Hartfiel. Erfolgreicher Pokalverteidiger war die Mannschaft der Feuerwehr mit Heinrich Helms, Frank Decker, Patrik Reese und Timm Dobo. Die vier Meisterschützen hatten das überzeugende Ergebnis von 374 Ring mit Kleinkaliberbüchsen über die Distanz von 50 Metern mit je fünf Schuss erzielt. Zuvor waren fünf Schuss auf so genannte Glücksscheiben über zehn Meter mit Druckluftwaffen abzugeben. Platz 2 mit 321 Ring belegte die Mannschaft des Schul-Förderverein. Sie war erst das zweite Mal dabei und erreichte im Vorjahr den sechsten Platz. „Wenn das so weiter geht, dann muss sich die Feuerwehr 2011 warm anziehen“, frotzelten einige Gäste bei der Siegerehrung durch den Ortsbürgermeister. Platz 3 sicherte sich der gastgebende Schützenverein mit 318 Ring. Die Mannschaft des einladenden Ortsrates landete mit 239 Ring auf Platz 9.