Firmen mit fantasievollen Namen

Schlüsselanhänger gehörten auch zur Produktpalette.

IGS-Schüler stellten eigene Produkte her

Langenhagen. Wie in jedem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs den „Messe- und Verkaufstag“ in der IGS Langenhagen angeboten. Es herrschte buntes Treiben und die Verkaufsabteilungen erzielten gute Erlöse. Er ist Bestandteil des Firmenprojekts im Fachbereich Arbeit, Wirtschaft und Technik. Jede Klasse gründet für ein halbes Jahr eine Aktiengesellschaft, entscheidet sich für ein Produkt oder eine Dienstleistung und bietet das Hergestellte zum Verkauf an. Es sind Firmen mit fantasievollen Namen wie „Creative Case AG“, „Key Factory AG“, „DBold AG“ oder „Gloss Nclock AG“ entstanden. Alle Positionen in den verschiedenen Abteilungen werden von den Schülerinnen und Schülern geführt und verantwortet. Die Produkte werden in den Fachräumen der Schule selbst hergestellt. Funktionelle Schlüsselbretter und -anhänger, hochwertige Holztabletts, duftende Badekugeln und Lippgloss, bunte Handyhüllen, ganggenaue Schallplattenuhren und so weiter werden in diesem Jahr angeboten. „Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem Projekt, wie eine Firma aufgebaut ist und funktioniert, wie Abteilungen erfolgreich arbeiten können und was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und getroffene Entscheidungen zu begründen. Dabei sind die Schülervorstände den Aufsichtsräten gegenüber verantwortlich.“, erklärt Fachbereichsleiter Holger Besser. „Diese Form von Simulation von Wirtschaft macht allen Beteiligten viel Spaß, und die Aktionäre freuen sich auf eine schöne Dividende."