FKK, Erdölquelle und Russenfriedhof

Mit Trecker und Planwagen ging's auf Tour.

Mit Drahtesel und Planwagen durchs nördliche Engelbostel

Engelbostel. Vor Kurzem starteten 34 Engelbostlerinnen und Engelbostler zur Erkundung der nördlichen Gemarkungsgrenze ihres Heimatortes.
Die Engelbosteler SPD hatte eingeladen, auf Fahrrädern und mit dem Planwagen dem Organisator und „Fremdenführer“ Wilhelm Eike zu folgen. Dieser erläuterte im Verlaufe der etwa 20 Kilometer langen Tour Interessantes und vielen Teilnehmern Unbekanntes. Zum Beispiel über den mehrmals unterbrochenen Verlauf der Gemeindegrenze, frühere Erdölfunde, einen ehemaligen „Russenfriedhof“, FKK am Muswillensee in der Nachkriegszei), Flora und Fauna im Bissendorfer/Kaltenweider Moor, die Tonkuhle, in der die Jugend vor dem Bau des Flughafens badete, und über vieles andere Wissenswerte.
Zur Geschichte des Muswillensees wurde von Gisela Eike auch aus dem Buch von Ernst August Nebig vorgelesen.
Am Ende der Rundfahrt – nach über zweieinhalb Stunden – rauchten die Köpfe und zitterten die Beine, aber alle waren begeistert.
„Wir alle freuen uns schon auf die nächste Fahrradtour in 2011, wenn es dann gilt, mit Drahtesel und Planwagen in eine andere Himmelsrichtung zu fahren, um die Heimat zu erkunden“, so Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke abschließend.