Flott und wendig

Antje Hennecke (li) von der Geschäftsführung der Careconzept Seniorendienste gratuliert zum neuen Kleinbus. Samantha Brinkwirth und Christiane Pawlow, Hausleitung Margeritenhof. Bei der Probefahrt sofort dabei (im Wagen): Elise von Ohlen-Goyke, Ruth Niesn

Margeritenhof: Kleinbus ist ab sofort im Einsatz

Kaltenweide (gg). Geräumig, behindertengerecht ausgestattet und vor allem flott und wendig ist der neue Kleinbus, der für die Bewohner des Pflegezentrums Margeritenhof ab sofort im Einsatz ist. Mathias Hennecke, Geschäftsführer der Careconzept Seniorendienste GmbH, überreichte die die Schlüssel des Fahrzeugs an Samantha Brinkwirth und Christiane Pawlow, Pflegedienstleitung Margeritenhof. „Das Fahrzeug werden die Bewohner des Margeritenhof sicher sehr viel nutzen. Wir können so den Fahrdienst einfacher übernehmen, wenn beispielsweise Einkäufe zu erledigen sind.“, erklärt Samantha Brinkwirth. „Schöne Ausflüge und Besuche zu Theateraufführungen in Schulen oder Kindergärten wurden bereits einige Male realisiert. Mit dem hauseigenen Kleinbus wird die Anfahrt in Zukunft erleichtert sein.“, ergänzt Christiane Pawlow. Als sehr erfreulich schildert sie die positive Haltung der Bewohner im Pflegezentrum: „Sofern die Gesundheit es zulässt, sind die Senioren durchaus daran interessiert, neue Kontakte in ihrem Umfeld aufzunehmen. Das wollen wir natürlich unterstützen.“ Mathias Hennecke bestätigt, dass viele neue Bewohner des Margeritenhofs einen Umzug aus ganz anderen Regionen hinter sich haben. „Der Trend geht dahin, dass so zusagen die erwachsenen Kinder ihre Eltern zu sich holen. Wir haben hier Bewohner aus dem gesamten Bundesgebiet. Ihre Angehörigen leben meistens ganz in der Nähe, viele sogar im Weiherfeld. Sie schätzen die Nähe, die Besuche wieder leichter möglich macht.“ Es sind die spezialisierten Bereiche des Angebots, die zu einer guten Auslastung des Margeritenhofs schon nach sechs Monaten nach der Eröffnung geführt habe, so seine Zusammenfassung. Urlaubspflege, Kurzzeitpflege, Pflege nach einem Krankenhausaufenthalt sind Stichworte zu der Vielfalt des Pflegeangebots. Seit Anfang April gibt es einen so genannten Demenz-Bereich. Dort ist die Pflege auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt, die an Gedächtnisstörungen leiden. Aus dem Alltag heraus ergebe sich eine gute Zusammenarbeit mit dem DRK und dem Mehrgenerationenhaus, in dem eine Gesprächs- und Kontaktgruppe zu diesem Thema zu finden ist, bestätigt Samantha Brinkwirth. Als weitestgehend abgeschlossen sieht sie die hausinterne Organisation nach der Eröffnung: „Wir sind angekommen und die Bewohner fühlen sich in Kaltenweide auch wohl.“ Nur die Stolpersteine der Baustelle rund um den Margeritenhof seien ein großes Problem, ergänzt Mathias Hennecke: „Viele wissen nicht, dass der Außenbereich rund um den Margeritenhof in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Langenhagen fällt. Der ist in einem absolut katastrophalen Zustand und führt für uns als Betrieb mit 30 Arbeitsplätzen in Kaltenweide zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen. Zusätzlich ist es ein großer Ärger, dass es für Bewohner nicht möglich ist, einen Spaziergang vor der Tür zu machen weil die Stolpergefahr einfach zu groß ist. Im Fall der Fälle ist für Rettungskräfte die Anfahrt erschwert. Ich verstehe nicht, warum die Stadt Langenhagen da nicht schnellstens, wie eigentlich versprochen, Abhilfe schafft.“