Flugbewegungen relativ konstant

Aber: Nachtflüge um zehn Prozent gestiegen

Langenhagen. Die Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge für den Flughafen Hannover-Langenhagen – so der offizielle Name – hat die Aufgabe, die Luftaufsicht (Wirtschaftsministerium) und die Flugsicherung bei den Möglichkeiten zur Minderung der Lärm- und Luftbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens zu beraten.  
Die Kommission hat sich bei ihrer zweiten Sitzung in diesem Jahr mit dem Jahresbericht des Fluglärmschutzbeauftragten befasst. Bei der Anzahl der jährlichen Flugbewegungen der letzten zehn Jahre wurde von der Kommission zur Kenntnis genommen, dass die Flugbewegungen seit 2009 grundsätzlich rückläufig sind bzw. sich diese seit 2013 weitgehend konstant verhalten. Die Nachtflugbewegungen haben dabei eine besondere Betrachtung durch die Kommission erfahren. Seit 2009 war eine fallende Tendenz erkennbar. Allerdings gab es im Verhältnis von 2014 zu 2015 eine Steigerung um knapp zehn Prozent bei den Nachtflugbewegungen. Dieses wurde von Teilen der Fluglärmkommission als kritisch angesehen. Insbesondere wurde dabei die Entgeltordnung für die Start- und Landentgelt angesprochen. Es wird noch zu untersuchen sein, ob hier eine Änderung möglich ist. Die augenblickliche Zahl der Flugbewegungen hält sich noch an die Prognose für die sechs verkehrsreichsten Monate für das Jahr 2020 während der Tag- und Nachstunden. Diese Prognose ist maßgeblich, um die Vorgaben des Fluglärmschutzgesetzes einzuhalten.