Fluglärm ohne Änderung

Kommission beurteilt Nachtflug-Menge

Langenhagen. Bei der letzten routinemäßigen Sitzung der Fluglärmkommission des Flughafens Hannover-Langenhagen wurden die Neuregelung der lärmabhängigen Entgelte sowie vermeintliche Lärmbelastungen in Altwarmbüchen behandelt. Vor dem Hintergrund der Wachstumsraten des Luftverkehrs gewinnen ökonomische Instrumente zunehmend an Bedeutung. Mit differenzierten Start- und Landeentgelten sollen anhand der Lärmemissionen der Luftfahrzeuge, Anreize für die Luftverkehrsgesellschaften geschaffen werden können, lärmärmere Luftfahrzeuge einzusetzen. So soll auch beim Flughafen Hannover-Langenhagen ab Januar 2018 durch eine Lenkungswirkung dieser Entgelte der Nachtflugverkehr eingeschränkt werden. Die Fluglärmkommission ist allerdings der Auffassung, dass die vorgesehene Regelung von 2017 zu 2018 keine gravierende Änderung enthält und damit die Steuerungswirkung hinsichtlich des Nachtfluges verfehlt wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit waren Lärmbeschwerden aus dem Raum Altwarmbüchen. Um den Beschwerdegründen auf den Grund zu gehen, sind Gespräche von Umwelt- und Wirtschaftsministerium vorgesehen, so der Bericht von Reinhard Grabowsky,
Vorsitzender der Fluglärmkommission Hannover-Langenhagen.