Freifahrt für Jugendliche

Der SPD-Beirat folgt der Juso-Forderung

Langenhagen. Nachdem die Jusos Region Hannover auf ihrer Unterbezirkskonferenz im vergangenen März die kostenlose Nutzung für SchülerInnen und Azubis von Bus und Bahn zu ihrem zentralen Wahlkampfthema erklärt haben, wird diese Forderung in den verschiedenen Gremien der SPD thematisiert.
Nun folgt auch der Unterbezirksbeirat - das höchste Gremium neben eines Parteitages - der Juso-Forderung. Die Mehrheit der Ortsvereine hat sich ebenfalls für den GVH-Nulltarif für Jugendliche ausgesprochen. "Mit dieser Entscheidung kommen wir unserem Ziel näher. Wir wollen ein SPD-Programm, mit dem es der Jugend in unserer Region besser geht", sagt die Juso-Doppelspitze, Adis Ahmetovic (22) und Lisa van der Zanden (25).
Ähnlich sieht das auch die Juso-AG Langenhagen. Sie fordert schnelle Maßnahmen zur Entlastung junger Menschen. Gerade für SchülerInnen und Azubis aus Langenhagen ist die ÖPNV-Nutzung ziemlich teuer. Ein Tagesticket in die Hannover-City kostet sie 6,60 Euro. Dazu erklärt Tim Julian Wook (21), Sprecher der Jusos Langenhagen: "Wir wollen die Jugend in der freien Mobilität stärken. Zugleich geht es uns ebenfalls um die finanzielle Entlastung von Familien." Alfredo Puls (26), ebenfalls Sprecher der Jusos Langenhagen fügt hinzu: "Bei all dem darf man eine Sache nicht vergessen: Die größte Hürde, die Region in ihrer Ganzheit zu entdecken, fällt weg. Die Freifahrt wird den Regionsgedanken erkennbar stärken."
Der Regionspräsident Hauke Jagau hat signalisiert, die Jusos bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Der Vorsitzende der Regions-SPD, Matthias Miersch, steht schon seit längerem hinter der Forderung: "Ich unterstütze die Jusos bei ihrer Initiative. Die Region muss aktiv werden und sich der Sache annehmen."