"FriDus" feierten 30. Geburtstag

Allzeit bereit: die Pfadis des Stammes Friedrich Duensing.Foto: O. Krebs

Namenspatron der Pfadfinder widersetzte sich Nazis

Langenhagen (ne). Mehr als 280.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder gibt es in Deutschland, organisiert in einem überkonfessionellen und drei christlichen orientierten Pfadfinderbünden, die im Sinne der Ökumene zusammenarbeiten. In Langenhagen ist der Pfadfinder-Stamm Friedrich Duensing – ein engagierter Pastor, der sich den Nationalsozialisten widersetzte – in der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD) ansässig. Die Gruppe der 50 Pfadfinder und elf Wölflinge (Kindergruppe), geleitet von Björn Ostendorp. Jörg Schulze und Roland Olschewski, wird von anderen Pfadfindern in der Region, dem sogenannten Gau Welfenland, scherzhaft „FriDus“ genannt. Gegründet wurde der Stamm (Ortsgruppe) vor 30 Jahren auf Initiative von Gerhard Olschewski, dem auch die Namensgebung zu verdanken ist. „Ollo“ führte nicht nur lange Jahre den Stamm, sondern war auch als Landesmark- und Bundesleiter der CPD tätig.
Im und rund um das Heim am Silbersee wurde mit Gästen aus anderen Pfadfindergemeinschaften am vergangenen Wochenende der 30. Geburtstag fröhlich gefeiert. Auftakt war eine Abendandacht unter freiem Himmel bei Fackelschein; anschließend wurde gemeinsam das Abendessen – ein Vier-Gänge-Menü – zubereitet, ehe man zum gemütlichen Teil mit Gesang und Gitarrenklang überging. Mit dabei waren auch die Jüngsten, die so genannten Wölflinge, die von "Akela" Franziska Weiß betreut werden. Viele weitere Aktivitäten prägten den 30. Geburtstag, der mit dem Besuch des Sonntagsgottesdienstes in der Elisabeth-Kirche endete.