Frieden durch Jesus

Stehen voll hinter Mikael: die Mädchen und Jungen der Youth Com.

Mikael Yilmaz findet seine Erfüllung im Christentum

Langenhagen (lp). Muskelschwund – eine Krankheit, mit der niemand verbunden werden möchte. Mikael Yilmaz (27) wurde bereits im Alter von fünf Jahren mit dieser tödlichen Diagnose konfrontiert.
Muskelschwund, auch Muskeldystrophie genannt, ist eine vererbbare Krankheit, die in Mikaels Familie bereits Onkel und Cousin mit 17 Jahren das Leben kostete. Ein Schock für seine Eltern, von Mikael jedoch erst mit zehn Jahren realisiert. Von da an fühlte er Angst in sich in einer für ihn nicht mehr realisierbaren Welt, in der er sich eingeschlossen und alleine mit seiner Krankheit fühlt: „Ich wanderte in der Dunkelheit."
Als Sohn eines Kurden und einer Türkin wuchs Mikael im muslimischen Glauben auf, der in seiner Familie dennoch nicht den hohen Stellenwert wie in anderen Familien hatte. Doch er merkte, dass dieser Glaube nicht der richtige für ihn sein konnte, und so suchte er nach der einen "wahren Religion", die er durch den wichtigsten Wendepunkt seines Lebens fand. Im Alter von 14 Jahren hatte sein Bruder eine Freundin aus einer christlich geprägten Familie, zu der er in den folgenden Jahren immer wieder eingeladen wurde und mit ihnen den Gottesdienst in einer evangelische Kirche besuchte. Es war „etwas Wunderbares“, er kam mit der Familie in Gespräche über den Glauben und sein Leben und fragte sich „woher diese Liebe wirkte“, die ihm in dieser Religion entgegenkam. Er las die Bibel aufmerksam und fand den gravierenden Unterschied zwischen den Religionen.
Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat (Johannes 3, Vers 16). Sein Lieblingsvers gibt ihm die Antwort auf seine Frage, dass diese Liebe durch Jesus, den Sohn Gottes, der ohne Fehl und Tadel handelte, sich am Kreuz für die Sünden der Menschheit opferte, damit Millionen von Menschen frei sein, ihren Nächsten vergeben und lieben konnten und im Glauben an „einen lebendigen Gott“ das ewige Leben geschenkt bekommen.
Mithilfe des Glaubens entwickelt Mikael einen starken Lebenswillen, der ihn auf 27 Jahre zurückblicken lässt, ihm Hoffnung gibt und eine „Mission“ in ihm wachsen lässt. Denn Mikael ist Mitglied der FeG Kaltenweide, der Freien Evangelischen Gemeinde, mit deren Hilfe er im Juli 2013 nach langer Suche eine behindertengerechte Wohnung findet, neue Freundschaften schließt und Hilfe in allen Situationen bekommt. Jeden Freitag trifft sich die Youth Com, eine Gruppe für Jugendliche ab 14 Jahren, und spricht über Gott, Jesus und den christlichen Glauben. Hier ist Mikael, so oft wie es geht, vor Ort, redet mit den Jugendlichen und steht als „Seelsorger“ mit seiner ganzen Erfahrung zur Seite. Die Aktionen der FeG gibt er bei facebook bekannt und hofft auf noch mehr Jugendliche, die die Youth Com freitagabends besuchen und von Jesus erfahren, der sein eigenes Leben „komplett verändert“ hat und ihm die Lebenslust ausstrahlen lässt, die er trotz seiner Krankheit besitzt.