Früherer NP-Markt Mitte Februar voll belegt

Die ersten Betten sind belegt; 14 Flüchtlinge aus dem Sudan sind am Freitagabend in Kaltenweide angekommen.

Kleine Delegation heißt erste 14 Sudanesen in Kaltenweide willkommen

Kaltenweide (ok). Es steht fest: 40 junge Männer aus dem Sudan werden bis zum 11. Februar in Kaltenweide erwartet, werden in vier Etappen im ehemaligen NP-Markt untergebracht. Der erste Schwung mit 14 Flüchtlingen lebt bereits seit Donnerstag an der Kananoher Straße. Ein runder Tisch hat sich jetzt mit Vertretern der Kaltenweider Vereine und Verbände und auch der Kirche getroffen. Dabei auch der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK), der sich mit seinem Arbeitskreis Flucht um die Koordination kümmern soll. Und zwar nicht nur für die Pfeifengrasstraße – an den Standort kommen Ende des Quartals 56 Flüchtlinge – sondern auch für die Notunterkunft im Zentrum Alt-Kaltenweides. Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr freut sich, dass die Resonanz beim ersten runden Tisch in der Ortschaft zu diesem Thema – etwa 30 Bürger waren gekommen – so groß war; viele wollen helfen. Sei es mit Sprachunterricht wie etwa die Kaltenweider Lernhilfe, aber auch bei Behördengängen und beim Einkaufen. Die Kirche stellte beispielsweise ihren Gemeinderaum zur Verfügung. Drei ehrenamtliche Sprachvermittler sind im Einsatz. Eine kleine Delegation mit Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr hat die Neuankömmlinge in Kaltenweide jetzt willkommen geheißen; für Ende Februar ist dann ein Kennenlernfrühstück geplant. Der Ortsbürgermeister begrüßt es, dass in den NP-Markt Flüchtlinge aus nur einer Nation untergebracht werden. Das erleichtere sicher das Zusammenleben. Für die Zukunft wünscht sich Wolfgang Langrehr allerdings auch, dass auch Familien nach Kaltenweide kommen.
Der Arbeitskreis Flucht des BfK trifft sich etwa alle zwei Wochen im Niet Hus; der nächste Termin für den runden Tisch steht dagegen noch nicht fest.