FSJ goes South Africa

Johannes Plecksnies hat das erste Mal Europa verlassen.

Johannes Plecksnies vom TSV KK fährt zur Fußball-WM

Langenhagen (jp). Das freiwillige soziale Jahr wird seit dem 1. August zum ersten Mal beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide angeboten. Der FSJ ler Johannes Plecksnies schuf gemeinsam mit Karl-Dietrich Volmer dem Spartenleiter der Fußballabteilung und Jürgen Pigors dem Schatzmeister und Vorstandsmitglied diese FSJ-Stelle. Zu den Aufgaben in der Fußballsparte zählen das Trainieren einer Jugendmannschaft, Platzarbeiten wie etwa den Rasen zu mähen und Plätze abzukreiden, Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung im Spielausschuss, neue Ideen von den vom Träger des FSJ ASC Göttingen vorgesehen Lehrgängen wie etwa Vereinsmanager C-Lizenz mitzubringen und im Verein umzusetzen. Inhalt seines sozialen Jahres war unter anderem noch die Trainer C-Lizenz-Leistungsfußball beim NfV, Eventmarketing und Öffentlichkeitsarbeit in der BBL (Basketball-Bundesliga) bei der BG Göttingen, Lehrgang zur Vereinsmanager-C-Lizenz beim Landessportbund Niedersachsen in Hannover.
Ende April bekam er eine Nachricht vom Landessportbund aus Nordrhein-Westfalen, dass noch Plätze für ein Südafrika-Jugendcamp für FSJler gesucht würden, kurzer Hand entschloss er sich zu diesem Trip, der nun das Abschlussseminar und seine Projektarbeit beinhaltet, die jeder FSJ ler absolvieren muss. Von Frankfurt aus hat er das erste Mal Europa verlassen und in Johannesburg das erste Mal südafrikanischen Boden betreten, um von dort aus mit 49 weiteren FSJ lern aus Nordrhein-Westfalen mit dem Bus 300 Kilometer in die WM- Stadt Nelspruit fahren. In Nelspruit werden die Teilnehmer in einem englischsprachigen Internat übernachten, essen und verschiedene Projekte und Workshops wie etwa Journalismus und Fotografie oder Capoeira absolvieren. Bei dem Projekt FSJ goes South Africa handelt es sich um ein Barcamp, was bedeutet, dass die Teilnehmer das Programm im Laufe des Camps mit entwickeln und an der Gestaltung selbst teilhaben. Johannes Plecksnies wird mit einigen anderen FSJ lern einen Tag einer Nationalmannschaft mit der Gruppe imitieren, dabei geht es nicht nur um Fußballspielen, sondern auch um Fußballwissen in verschiedenen Quizspielen, einer Pressekonferenz und Trainingseinheiten, in denen sich die zwei Mannschaften Punkte ergattern können. Außerdem wollen sie auch Vergleiche ziehen zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Ein Check-Up steht auf dem Programm, Inhalt ist zum Beispiel die Parkplatzsituation, gibt es eine gute Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und wie sind die Lebensmittel im Stadion. Die FSJler werden in Nelspruits Mbombela Stadion, das mit gut 40000 Plätzen eines der kleineren ist, die Spiele Italien gegen Neuseeland und Chile gegen Honduras miterleben dürfen. Ein weiteres Highlight auf dem Programm ist der Besuch des Kruger National Park, dem größtem National Park Südafrikas. Ohne Zäune und ohne Gitter gibt es dort jede Menge wilde Tiere wie etwa Löwen, Büffel, Nashörner und Krokodile zu sehen. Für das gesamte Programm müssen die FSJler einen Preis von 1.500 Euro selbst tragen.