"Für den kleinen und mittleren Geldbeutel"

Die Drei von der Baustelle (von links): Hauke Jagau, Karl Heinz Range und Mirko Heuer beim Versenken der obligatorischen Zeitungsrolle. (Foto: O. Krebs)

KSG baut 34 Miet- und 27 Eigentumswohnungen am Stadtpark

Langenhagen (ok). Zwischen Weiherfeld und Wiesenau gibt es rund 2.000 Wohnungen der Kreissiedlung Hannover (KSG). "Langenhagen ist damit der größte Anteilseigner in der Region Hannover", sagt Bürgermeister Mirko Heuer nicht ohne Stolz. Damit schaffe die Stadt Langenhagen den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und sozialem Engagement. Die Wohnungsbaugesellschaft baut am Eichenpark zwischen Stadtparkallee und Walsroder Straße zwei hochwertige Stadtvillen mit 27 Eigentumswohnungen sowie drei weitere Miethäuser mit 34 Mietwohnungen mit neuem KSG-Kunden-Service-Center und zwei weiteren Gewerbeflächen. "Bei dem großen Bestand in Langenhagen wurde es auch mal langsam Zeit, dass Sie ein Kundencenter errichten", sagte Heuer scherzhaft in Richtung KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range. "Wir wollen den bezahlbaren Wohnraum für den kleinen und mittleren Geldbeutel spürbar ausweiten", sagte Range bei der Grundsteinlegung. Ein Unterfangen, das für ihn bei ständig steigenden Mieten eine Verpflichtung sei. So gingen für die Betroffenen etwa 40 bsi 50 Prozent des Haushaltseinkommens allein für die Miete drauf. So werde hier der öffentliche Wohnungsbau gefördert; 15,5 Millionen in das gesamte Projekt investiert, dessen Fertigstellung Ende 2017/Anfang 2018 geplant. Die zweithöchste Summe, die die KSG in ein Einzelprojekt steckt. Nur Wiesenau mit insgesamt 165 Wohnungen und dem inklusiven Spielplatz liegt mit 30 Millionen Euro deutlich höher. Regionspräsident Hauke Jagau lobte die KSG als "klasse Vermieterin", die für sicheren Wohnraum stehe. 15 Millionen Euro stecke das Wohnungsbauunternehmen jährlich in Renovierung und Erneuerung.