Für ein gemeinsames Ziel

Bürgermeister Mirko Heuer (links) nutzte wie die Podiumsmitglieder das "Treffen für Ehrenamtliche" für eine Danksagung. (Foto: G. Gosewisch)

Sozialberatungsdienst und VHS bieten Hilfe für Ehrenamtliche

Langenhagen (gg). Die Aufgaben, die Ehrenamtliche bei der Betreuung der Flüchtlinge leisten, sind vielfältig. Intuitiv, sozusagen mit normalem Menschenverstand, lösen sie die Probleme, die auf die Flüchtlinge zukommen. Sie helfen dabei, Formulare richtig auszufüllen, den Weg zum Arzt zu finden oder Alltagsgepflogenheiten zu verstehen. Sicherlich keine einfachen Aufgaben. Der städtische Sozialberatungsdienst und die VHS haben die Ehrenamtlichen nun zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen, um möglichst effektive Unterstützung anbieten zu können und damit Hilfe für die ehrenamtlichen Helfer zu leisten. „Interkulturelle Kommunikation, Rechte und Pflichten oder Sprachförderung sind Themenfelder, zu denen es Wissenswertes gibt. Das wollen wir den Ehrenamtlichen vermitteln“, erklärt VHS-Leiterin Annette von Stieglitz zum Konzept. Das erste Treffen, bei dem rund 50 Ehrenamtliche vor Ort waren, nutzte Bürgermeister Mirko Heuer für eine Danksagung: „Wir haben ein gemeinsames Ziel, für das Sie viel Zeit investieren.“ Doris Lange, Leiterin des Sozialberatungsdienstes ermutigte die Ehrenamtlichen, viele Fragen zu stellen: „Das trägt zur Bestandsaufnahme bei, die wir machen wollen.“ In einem Impulsvortrag gab Andrea Wassermann von der Agentur für Arbeit wichtige Orientierung, wie Arbeitsvermittlung für Flüchtlinge funktioniert und empfahl den Besuch im Berufsinformationszentrum. Dort, genauer beim „Team Flüchtlingsvermittlung“, gibt es neben Informationen für Gruppen auch individuelle Beratungsgespräche. Die Expertin warnt: „Es gibt insgesamt 62 verschiedene Aufenthaltstitel für Flüchtlinge. Da können sich Laien rechtlich nicht durchfinden.“