Für sinnvolle Elternhilfe

RKS und Stiftung organisierten Workshop

Langenhagen. Für die Neuntklässler der Robert-Koch-Realschule (RKS) sind die Themen Berufsorientierung und Bewerbungstraining auf der Tagesordnung. Anders sieht es bei ihren Eltern aus. Sie fragen sich, wie sie ihr Kind im Bewerbungsprozess unterstützen können. Als sie sich um einen Ausbildungsplatz beworben haben, war ein handschriftlicher Lebenslauf durchaus üblich. Da ist die Sorge groß, einen falschen Rat zu geben.
Aus diesem Grund hat die RKS in Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen-Metall zu einem abendlichen Workshop eingeladen. Trainer Lars Grewe informierte die Eltern kurzweilig und mit vielen Beispielen unterlegt, wie sie ihre Kinder unterstützen können. Er machte jedoch auch deutlich, dass das Erstellen einer Bewerbung richtig Arbeit ist: „Um ein gutes, authentisches nicht mit Standardsätzen formuliertes Anschreiben zu erstellen, braucht ihr Kind schon zwei Wochen.“ Die Schüler müssen von ihrer Mappe überzeugt sein und diese stolz einem potenziellen Arbeitgeber persönlich in die Hand drücken.
Dass der Weg zu einer guten Mappe und einem selbstbewussten Vertreten der eigenen Person nicht einfach ist und auch von den Eltern viel Engagement erfordert, unterschlug Lars Grewe nicht. Doch das Ziel einen Beruf zu finden, der einem liegt und Spaß macht sei die Mühe wert.