Ganz ohne Grusel-Laune

Laternenfest lässt den Silbersee festlich leuchten

Langenhagen (gg). Gänzlich ohne Halloween-Grusel-Laune kam das Laternenfest am Silbersee aus, zu dem der Musikcorps Langenforth mit Unterstützung von der DLRG und der Feuerwehr Langenhagen eingeladen hatte. Begleitet vom Musikzug der Wunstorfer Auetaler und dem Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover wurden Hunderte von Laternen auf drei Routen zum DLRG-Vereinsheim am Silbersee getragen. Besucher erfreuten sich über das Lichtspiel, dass die Fackeln in den klassischen Herbstabend zeichneten. Viele brachten selbstgebaute Boote mit, denn eine ausgeschriebene Prämierung lockte mit Gewinnpreisen. Die beleuchteten Boote wurden über das Wasser gezogen und sorgten für eine besondere Illumination, die ihren Höhepunkt im abschließenden Feuerwerk fand. Letzteres arrangierte der bekannte Feuerwerker Ernst Rohr aus der Wedemark. „Was man als Kind schon schätzen gelernt hat, das möchte man erhalten“, kommentiert Organisator Marcel Neure vom Musikcorps Langenforth bescheiden über seine Motivation. Er betont die Jungs-Freundschaft zu Axel Remus von der DLRG, die getragen von der Unterstützung von vielen Helfern alles ins Rollen gebracht habe, ehrenamtlich. Viel sei bei einer Großveranstaltung zu bedenken. Die Organisation beschäftigte die beiden bereits Wochen vor der Veranstaltung und nach dem großen Abend sind für die Reinigungs- und Aufräumarbeiten einige Tage Arbeit im Team zu leisten. „Wir versuchen, ein schönes Angebot für die Langenhagener zu bieten. Daher haben wir auch drei Routen angeboten, so dass jeder für sich die passende Streckenlänge wählen konnte. Die längste Route startete auf dem Innenhof am Rathhaus, eine kürzere startete von der Friedrich-Ebert-Schule an der Hindenburgstraße und die dritte Route ging rund um den Silbersee.“ Löschmeister Florian Köpke und Hauptfeuerwehrmann Kai Dietrich, der auch stellvertretender Jugendwart ist, waren mit 18 Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Langenhagen schon beim Startpunkt Rathaus dabei. „Hier machen alle gerne mit“, bestätigen sie aus den eigenen Reihen. Ein begleitendes Einsatzfahrzeug setzte ein entsprechendes Zeichen. Besonders großes Augenmerk richteten die Organisatoren auf Sicherheitsaspekte. Daher wurde ein Sicherheitsteam für die erste Hilfe vor Ort abgestellt. Eine Kinderfundstelle wurde im DLRG-Heim eingerichtet. Selbst an die Stolpergefahr wurde gedacht und daher auf die Bodenverlegung von Kabeln gänzlich verzichtet. Auch die Wegeführung wurde entsprechend der Sicherheit gestaltet. Große Auslaufflächen zum Strand hin und breite Wege zum Gehen gehörten ebenso dazu wie weite Wege zwischen den Versorgungs-Stationen mit Verkauf von Grillwürsten und Getränken, die extra weit versetzt angeordnet wurden, um Enge unter den Gästen und zu dichtes Aufrücken der Laternen mit offenem Feuer zu vermeiden.