Gar nicht so einfach

Im Austausch (von links): Jörg Hollemann, Jens Monsen, Katrin Denker, Silke Dorn, Gregor Brill und Jürgen Hansen.Foto: O. Krebs

Netzwerk der Firmenchefs beim Ausbilder-Frühstück

Langenhagen (ok). Es ist gar nicht so einfach, die geeigneten Fachkräfte zu finden. Die schulischen Voraussetzungen sind oft einfach nicht gegeben; manche Berufe für viele Bewerberinnen und Bewerber aber einfach auch nicht attraktiv genug. Das richtige Ausbildungsmarketing muss also her, um die Vorzüge des eigenen Unternehmens hervorzuheben und genau die passende Mitarbeiterin oder den geeigneten Mitarbeiter zu finden. Firmenchefs haben sich jetzt beim Ausbilder-Frühstück im Langenhagener Rathaus getroffen, um sich auszutauschen und zu netzwerken. Ein Problem ist die "fehlende Transparenz": Deutlich wurde, dass Schule und Betriebe eng miteinander kooperieren müssen; die Robert-Koch-Realschule fasst zum Beispiel schon früh so genannte Profiltage ins Auge, um Absolventen frühzeitig auf die Berufswahl vorzubereiten. Der Wirtschaftsklub hat eine Jobbörse ins Leben gerufen, will so den passenden „Deckel“ zum „Topf“ vermitteln. Ganz wichtig ist nach Auffassung Jürgen Hansens von pro regio, dass berufs- und branchenspezifisch, regionalspezifisch und auch zielgruppenspezifisch agiert wird. Ein Konzept, das das nächste Mal am 18. und 19. September beim Berufsfindungsmarkt im Rathaus umgesetzt wird.