Gartenland für Flüchtlinge?

Kaltenweide (gg). Unterkünfte für Flüchtlinge werden weiterhin gesucht, denn die Stadtverwaltung ist in der Pflicht, den vom Bund zugewiesenen Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Nun macht die Nachricht von der Versteigerung des Gärtnerei-Geländes an der Kananoher Straße am westlichen Ortsausgang unter Anliegern die Runde. Ein ECHO-Leser fragt, ob nach Abriss der alten Betriebsanlagen ein Neubau oder eine Container-Aufstellung sinnvoll wäre. „Schließlich ist dort auf den gut vier Hektar sogar Platz, um entweder Gartenland zur Verfügung zu stellen oder einen Fußballplatz anzulegen“, so der Tenor. Umgehend gab Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch auf ECHO-Anfrage Auskunft: „Eine Unterbringung von Flüchtlingen ist dort nicht möglich.“ Die Fläche befinde sich im sogenannten Außenbereich, dort ist laut Bebauungsplan eine Bebauung oder vorübergehende Aufstellung von Containern ausgeschlossen.